2009 – Melbourne

Bereits in der Quali merkte man, dass Thorsten nicht nur bei seinem neuen Team Renault, sondern auch mit den neuen Fahrzeuge starke Probleme hatte. Der Wagen war deutlich sensibler zu fahren, die Reifen verschleißten viel stärker und an das KERS musste man sich auch erst gewöhnen.

Damit kam er nur auf Startplatz 10, konnte am Start aber immerhin bis auf P8 vor. Hier überholte er noch Trulli und Massa, doch alle weiteren Fahrer zogen ihm davon. Massa hatte unterdessen hinter ihm einen Unfall, so dass Trulli auf P7 war. Thorsten konnte ihm davon ziehen, so dass er bald in einer größeren Lücke alleine unterwegs war.

Gegen Halbzeit sollte schließlich Vettel hinter ihm sein und in einem ungewohnt starkem Red Bull immer mehr aufholen. Es dauerte nur wenige Runden, bis Vettel dran war. Da Thorsten mit dem Management der Reifen und der Energie nicht ans Limit des Wagens gehen konnte, war Vettel schnell vorbei und Thorsten nur noch siebter. Hier konnte er allerdings das Rennen auch beenden.

Sieger wurde überraschend Webber, nicht weniger überraschend waren dahinter die BrawnGP Fahrzeuge von Barrichello und Button. Es folgten Räikkönen, Glock, Vettel, Thorsten, Trulli, Kovalainen und Kubica.

Besonders das KERS spaltete nach dem Rennen die Meinungen und es bleibt fraglich, inwiefern es dem wirklichen „Racing“ hilft.

Thorsten Nowak