1967 – Watkins Glen

Thaddeus konnte sich diesmal nur im Mittelfeld qualifizieren, während Hubert Hahne die Überraschungs-Pole holte. Doch Thaddeus schaffte es mit der Ferrari-Power schnell durch das Feld zu gehen und war schon bald in den Punkten. Von hier aus arbeitete er sich weiter vor, bis er schließlich zweiter hinter Hulme war.

Thaddeus versuchte immer wieder Hulme zu überholen, doch dieser verteidigte sich bei jedem Angriff perfekt. Thaddeus hatte jedoch keine Eile, da Amon das Rennen gewinnen musste, um noch eine Chance im Titelkampf zu haben. Erst kurz nach Halbzeit fand Thaddeus nun die Lücke und konnte auf P1 vor gehen, um aus eigener Kraft Weltmeister zu werden.

Es dauerte jedoch nur wenige Runden, bis die rechts Vorderradaufhängung von Thaddeus‘ Ferrari mitten in den Esses brach und er kaum noch lenken konnte. Mit Mühe bremste er den Wagen runter und konnte am Streckenrand parken. Ein weiteres Rennen in dieser Saison war damit vorzeitig beendet.

Sieger wurde am Ende Hulme vor Pease, Ickx, McLaren, Hahne und Courage. In der Gesamtwertung hat sich an der Spitze nichts verändert, Thaddeus ist weiterhin 9 Punkte vor Amon. Doch selbst wenn Amon das letzte Rennen gewinnt und damit bei den Punkten gleich zieht, so hat Thaddeus weiterhin mehr Siege. Durch diesen Tiebreaker ist Thaddeus bereits vorzeitig zum vierten Mal Weltmeister und hat damit die Bestmarke von Neusch und Fangio eingestellt.

Thaddeus Nassek