1997 – Hockenheimring

Rennen 1:
Mit dem hohen Strafgewicht konnte Theodor diesmal keine Bäume ausreißen und wurde nur 18. der Qualifikation. Jedoch war der Topspeed des Nissan sehr gut und so konnte er nach dem Start auf den ersten beiden Geraden sich bis auf P10 schieben. Ab hier verteidigte er sich über die Geraden, während er in den Kurven mit Abstand der langsamste war. Die Taktik ging jedoch auf und er konnte P10 vor Sabine Schmitz halten.

Sieger wurde hingegen Rydell vor Plato, Abt, Aiello, Muller, Franchitti, Reid, Müller, Kristensen und Theodor. Während Schniter damit noch um 14 Punkte bei den Team führt, ist Audi bei den Marken 12 Punkte vor Nissan.

Rennen 2:
Auch beim zweiten Rennen ist Theodor volles Risiko gegangen und schaffte es erneut bis auf P10 vor. Doch diesmal konnte er sogar mit Müller vor ihm mithalten, da dieser nicht an Schneider vorbei kam. Theodor nutzte diese Chance kurz vor Rennende und schnappte sich sogar noch P9.

Rydell siegte dagegen vor Aiello, Plato, Franchitti, Muller, Reid, Abt, Schneider, Theodor und Müller.

Theodor hat am Ende um 44 Punkte den Titel vor Zanardi geholt. Diesmal lag es jedoch an den konstanten Punktefahrten von Theodor, während Zanardi mit der Avus komplett eingebrochen ist. Hinter Zanardi folgen Biela, Abt, Kristensen, Rydell, Muller, Schneider, Plato, Müller, Menu, Reuter und Franchitti.

Die Teamwertung ging um gerade einmal 2 Punkte an Schnitzer, Rosberg wurde zweiter vor Abt, Manthey, Mamerow, Ruch, Holzer, Irmscher, Persson und Alfa Corse.

In der Markenwertung konnte sich dagegen Audi um 6 Punkte den Titel vor Nissan sichern, dahinter liegen BMW, Volvo, Renault, Honda, Ford, Opel, Peugeot und Alfa Romeo.

Für Theodor geht damit ein Kapitel zu Ende. Er beendet seine STW-Karriere nach 9 Titeln, 53 Siegen, 128 Podiums, 238 Punktefahrten, 32 Poles, 112 schnellsten Runden in 280 Rennen. Theodor war zudem auf 8 Marken siegreich und konnte nur mit Volvo nicht den Titel holen. Ab der kommenden Saison werden wir stattdessen einfachen Formel 1-Weltmeister Thomas Niemayr begleiten.

Theodor Neumann