Rennen 1:
Mit gerade einmal 1,6 Sekunden sollte Müller die knappste Pole auf der Nordschleife seit langem holen, Theodor wurde zweiter und fast das gesamte weitere Feld war gerade einmal innerhalb von 3 Sekunden. Am Start konnte Theodor seinen Platz halten, doch hing hinter Müller fest. Abt war hinter Theodor und versuchte dies mehrfach zu nutzen, kam aber nicht vorbei. Schließlich sollte es Abt neben Theodor schaffen und natürlich berührten sich die beiden Streithähne dabei. Theodor kam leicht neben die Strecke, konnte den Wagen aber fangen und auf P2 bleiben. Gegen Ende der Runde war er damit immer noch an Müller dran und sollte sich nun auf der Döttinger Höhe daneben setzen können.
Doch Audi und BMW hatten den gleichen Topspeed und so fuhren sie parallel weiter. Schließlich ging es zur Hohenrain-Schikane, Theodor steckte spät zurück, Müller verschätzte sich, schlug links in die Leitplanke und drehte sich. Damit war für Theodor der Weg frei. Auch wenn Abt versuchte dran zu bleiben, so sollte ihm dies nur bis zum Karussell gelingen. Danach zog ihm Theodor um 5 Sekunden davon und fuhr zum Sieg. Abt wurde zweiter vor Jones, Reid, Nissen, Hürtgen, Engstler, Fisichella, Biela und Schneider.
Rennen 2:
Beim zweiten Start blieb Theodor erneut auf P2, konnte diesmal aber Müller besser unter Druck setzen und ihn in Verbremser zwingen. Dadurch schaffte er es schließlich zur alten Poststraße die Fuchsröhre runter daneben und vorbei zu kommen. Müller steckte diesmal zurück, um nicht erneut ohne Punkte da zu stehen. Aber auch in den folgenden Kurven war Müller deutlich langsamer und so konnte Theodor nach und nach eine Lücke aufbauen, die er schließlich bis ins Ziel auf 7 Sekunden ausbauen konnte. Theodor holte sich damit seinen zweiten Sieg, diesmal vor Abt, Müller, Reid, Jones, Hürtgen, Nissen, Fisichella, Schneider, Biela und Grau.
In der Meisterschaft hat Theodor nun die Führung übernommen, doch Abt ist dicht hinter ihm. Dahinter folgen Jones, Werner und Engstler. Schnitzer konnte zudem die Führung bei den Teams vor Abt, Ruch und Mamerow übernehmen, während BMW die Markenwertung vor Ford, Audi und Renault anführt. Zudem konnten bisher alle Marken bereits punkten und zeigen, dass mit den aktuellen Fahrzeugen alle die gleichen Chancen haben.










