Mit dem neuen Supertouring-Reglement kamen etliche neue Hersteller, Teams und Fahrer in die Serie. Ruch wird mit dem Mondeo und Werner und Hürtgen starten, Holzer mit dem Honda Accord und Reid und Vidali. Alfa Romeo bleibt Alfa Corse treu, doch nun mit Grau und Aiello, bei Audi ist es Abt Sportsline mit Abt und Müller. Persson startet mit Peugeot und Pirro und Soper, Irmscher bleibt bei Opel und Reuter und Wendlinger. Für Zakspeed fahren Biela und Nissen im Nissan Primera, Schnitzer bleibt bei BMW und startet mit Ravaglia und Theodor. Renault wird von Mamerow Racing und Jones und Fisichella vertreten, Manthey ist mit Volvo und Schneider und Engstler dabei. Und so ging es in das erste Rennen der neuen Ära der Serie.
Rennen 1:
Theodor schaffte es sich auf P2 hinter Engstler zu qualifizieren, doch am Start verlor er seinen Platz gegen Abt. Theodor konnte jedoch einen besseren Speed gehen und griff somit immer wieder Abt an, der sich jedoch verteidigte. Im Motodrom waren die Chancen für Theodor am Besten, doch auch einen Angriff in der Sachs-Kurve konnte Abt in den ersten Runden noch abwehren. Schließlich gelang es jedoch Theodor nicht nur daneben zu kommen, sondern auch in der schnellen Links-Rechts nach der Sachs-Kurve vorbei zu gehen.
Damit machte Theodor nun Jagd auf Engstler, doch dieser war eine noch härtere Nuss. Zwischenzeitlich konnte sogar Abt wieder Theodor angreifen, weil dieser hinter Engstler zu viel Zeit verlor. Doch Theodor behauptete P2 und versuchte es weiter bei Engstler. Dieser ließ sich aber nicht die Butter vom Brot nehmen und sollte um 0,3 Sekunden zum ersten Volvo-Sieg seit Schickentanz in Wunstorf 1986 fahren. Theodor wurde zweiter vor Abt, Werner, Schneider, Wendlinger, Vidali, Jones, Pirro und Reid. Insgesamt waren 8 Marken direkt beim Auftakt in den Punkten vertreten, so dass klar war, dass der Reglements-Wechsel genau richtig war.
Rennen 2:
Das zweite Rennen sollte das Duell der Verbremser und Fahrfehler werden. Theodor schaffte es am Start seinen Platz zu halten, doch schon in der zweiten Runde verlor Engstler nach der ersten Kurve die Kontrolle und schenkte damit Theodor die Führung. Doch dieser verbremste sich in der Sachskurve, so dass nun Abt führte. Aber auch dieser sollte sich noch im Motodrom verschätzen, Theodor kam daneben und aus der letzten Kurve raus passierte genau das, womit bei Theodor und Abt zu rechnen war: Beide berührten sich mal wieder und drehten sich neben die Strecke. Für Theodor ging es auf P12 wieder ins Rennen, wo er nun Hürtgen jagte. Ein weiteres Mal zeigte sich jedoch, wie ausgeglichen alle Fahrzeuge sind und so brauchte Theodor bis Rennhälfte, um an ihr vorbei zu kommen.
Danach war er hinter Müller und Ried, doch die beiden behinderten sich gegenseitig und Theodor schaffte es vorbei. In den folgenden Runden brauchte er nun alle Tricks, um auch noch Fisichella und Pirro hinter sich zu lassen, doch mehr war nicht möglich. Während er vor einem Jahr noch das Podium hätte anpeilen können, so wurde es diesmal nur P7. Es sind alle auf einem zu identischen Niveau unterwegs, als dass Fehler oder Dreher leicht auszubügeln wären. Abt wurde schließlich nur 15., Engstler kam sogar nur auf P16.
Sieger wurde dagegen Werner im Ford und holte für die Marke den ersten Sieg seit Klaus Ludwig 1990 in Zolder. Zweiter wurde Wendlinger vor Jones, Vidali, Ravaglia, Reuter, Theodor, Pirro, Fisichella und Reid.
In der Gesamtwertung führt Werner nach dem ersten Wochenende 9 Punkte vor Wendlinger, dahinter folgen Engstler, Theodor, Jones und Vidali. Bei den Teams ist Ruch knapp vor Manthey, Irmscher und Schnitzer, während Ford die Markenwertung vor BMW, Opel, Renault, Honda, Audi und Peugeot anführt.











