1994 – Sachsenring

Rennen 1:
Der Sachsenring war bereits letztes Jahr Opel-Land und so schaffte es die Marke diesmal die ersten fünf Ränge zu belegen. Theodor startete dabei von P5, kam aber am Start an Reuter vorbei. Hier war er nun hinter Stuck, fand aber keine Lücke und musste seinem Markenkollegen folgen. Reuter konnte hingegen nicht mit Theodor mithalten, so dass sich unter den ersten fünf nichts mehr verschieben sollte.

Jones siegte schließlich vor Wendlinger, Stuck, Theodor, Reuter, Pirro, Engstler, Ravaglia, Nissen und Oestreich.

Rennen 2:
Erneut schaffte es Theodor am Start auf P4, während diesmal Biela hinter ihm im Alfa versuchte die Opel-Party zu crashen. Doch Theodor flüchtete weiter nach vorne und ging auch an Teamkollege Wendlinger vorbei, um so dritter im Rennen zu sein. Während Biela nur kurz an Wendlinger vorbei kam, sich dann aber wieder dahinter einsortieren musste, konnte Theodor die Lücke zu Abt schließen.

In den letzten Runden war Theodor schließlich dran und versuchte sich Abt zurecht zu legen, doch er verschätzte sich, musste durch das Kiesbett und verlor viel Zeit. Am Ergebnis änderte sich dadurch jedoch nichts mehr: Jones siegte vor Abt, Theodor, Wendlinger, Biela, Reuter, Pirro, Stuck, Nissen und Rosberg.

In der Meisterschaft ist der Vorsprung von Ravaglia auf Wendlinger auf 23 Punkte geschrumpft, dahinter folgen nun Jones, Reuter, Engstler und Theodor. In der Teamwertung ist Bigazzi „nur“ noch 24 Punkte vor Irmscher, dahinter liegt Valier vor Joest. In der Markenwertung hat Opel nun wieder um 5 Punkte die Führung übernommen, Alfa ist zweiter vor Mercedes und BMW.

Theodor Neumann