Rennen 1:
Theodor startete diesmal vom zweiten Platz hinter Caffi, es war jedoch Biela, der direkt am Start aus der zweiten Startreihe an ihm vorbei gehen konnte. Zwar besteht der Kurs im Prinzip nur aus 2 Geraden, doch Traktion ist hier wichtiger als Topspeed und so war der Alfa Romeo in allen Lebenslagen besser. Zu Beginn verlor Theodor zwar etwas auf die beiden Alfa Romeo, konnte sich aber wieder ran arbeiten. Alfa entschied sich nun die Plätze zu tauschen und Biela ging auf P1, während Caffi Theodor einbremste. Biela zog immer weiter davon, so dass nun auch Wendlinger kurz an Theodor vorbei gehen konnte.
Der BMW war auf den Geraden aber unterlegen und so blieb Theodor dritter und griff weiter Caffi an. Schließlich sollte es ihm auch wenige Runden vor Schluss in der Grundig-Kehre gelingen, doch genau eine Runde später machte es ihm Caffi nach. In der letzten Runden ging Theodor wieder in der Grundig-Kehre an Caffi vorbei, dieser blieb diesmal aber besser an ihm dran und konterte in der Dutzendteich-Kehre. Trotz besserer Linie konnte Theodor das Duell zur Zielflagge nicht mehr gewinnen. Biela siegte ganze 7 Sekunden vor Caffi und Theodor, die nur 0,1 Sekunde auseinander waren. Dahinter folgten Wendlinger, Niedzwiedz, Nissen, van Ommen, Jones, Stuck und Engstler.
Rennen 2:
Der zweite Start war von Theodor nicht sehr gut, diesmal kam sogar Wendlinger in der Grundig-Kehre zusätzlich zu Biela an ihm vorbei. Doch Wendlinger war mit seinem Nachteil auf den Geraden wieder schnell überholt und so hing Theodor nun an Biela dran. Wieder hatte er das Problem, dass er zwar in den Kurven daneben kam, aber der Alfa die bessere Traktion hatte und Biela immer antworten konnte. Immerhin war er nun so nah dran, dass Alfa den Positionswechsel nicht versuchte und er so indirekt Biela Punkte abnehmen konnte.
Zur Halbzeit konnte Theodor jedoch nicht mehr mit den beiden Alfa mithalten und so wechselten diese doch noch die Plätze und erneut war Caffi der perfekte Wasserträger. Theodor sollte ihn in den letzten Runden noch einmal einholen, aber er nutzte erneut die Vorteile des Alfa perfekt und konnte so wieder Theodor hinter sich halten. Biela siegte diesmal nur um 4 Sekunden vor Caffi und Theodor, dahinter folgten Wendlinger, Niedzwiedz, van Ommen, Nissen, Schneider, Jones und Stuck.
In der Meisterschaft führt Theodor zwar noch, aber Biela ist durch die beiden Siege auf 3 Punkte ran gekommen. Zu Caffi auf P3 klafft hingegen schon eine große Lücke, dahinter folgen Rahal, Thiim, Pirro und Reuter. Bei den Teams führt Alfa Corse nun schon 49 Punkte vor Zakspeed, dahinter liegen Grab und Marko RSM. In der Markenwertung führt Mercedes nun nur noch 1 Punkte vor Alfa Romeo, dahinter folgt mit einer erste Lücke Opel, nach der zweiten Lücke folgen BMW und Ford.











