Da der Mercedes zwar auf den Geraden schnell ist, aber beim Bremsen und in den Kurven nicht sehr gut, konnte sich Thomas diesmal nur auf P13 qualifizieren. Er erwischte jedoch einen guten Start und kam noch in der ersten Runde auf P8 vor. Hier hing er allerdings hinter Kaffer im Opel und fand keinen Weg vorbei. Immer wenn er auf kurzen Geraden daneben kam, verlor er alles in der Bremszone. Es dauerte einige Zeit, bis er endlich vorbei war, doch anschließend unterschätzte er das schwere Handling des Mercedes.
Die Folge war ein Dreher und dass er auf P10 zurück gereicht wurde. Aus eigener Kraft schaffte er es zwar noch an Götz im Mercedes vorbei, doch Kaffer und Aron im Nissan schien er nicht mehr einzuholen. Noch während er hoffte so nah dran zu sein, dass er in der letzten Runde auf der Döttinger Höhe angreifen könnte, drehte sich Aron im kleinen Karussell, Kaffer musste bremsen, Thomas kam beim Ausweichen auf dem Gras vorbei.
Während Dienst im Alfa Romeo vor Schiller, Tramnitz, Marschall, Köhler und Bachler siegte, konnte sich Thomas immerhin P7 sichern. Seine letzte Runde war, trotz des Zwischenfalls mit Aron, sogar nur knapp langsamer, als die schnellsten Rennrunden. Hinter Thomas sahen noch Kaffer, Engelhart und Goethe das Ziel.
In der Gesamtwertung hat Dienst damit die Führung um 2 Punkte vor Frey und Tramnitz übernommen, dahinter folgen Schiller, Aron, Niemayr und van Uitert. Bei den Teams führt Phoenix knapp vor Winward, Irmscher, HRT und Mücke. In der Herstellerwertung ist Alfa Romeo 8 Punkte vor Nissan, Ford, Mercedes, Opel und BMW.








