Die Pole zum Saisonauftakt sollte sich Rockenfeller im Ford holen, während Tsuyoshi im Engstler Ferrari (#31) mit P12 der beste Ferrari-Pilot war. Am Start kam er direkt an Heinrich vorbei, wurde aber von den Porsche von Vanthoor und Jani in die Mangel genommen. Dadurch schlüpfte von hinten Eng im Deutsche Post BMW durch. Tsuyoshi schaffte es aber in den folgenden Runden wieder an Eng vorbei, bevor er sich auch Vanthoor und Jani schnappen konnte.
Damit war er nun schon neunter und in den Punkten, bevor er sich an Mortara im Diebels Mercedes hing. Nach 15 von 63 Runden war er auch an ihm vorbei und hing nun hinter Gehrsitz im Jägermeister Toyota. Dieser sollte wenig später die zweite Schikane etwas zu früh anbremsen, Tsuyoshi musste hart in die Eisen und drehte sich dabei. Zwar schlug er nirgends ein, aber Mortara und Jani waren nun wieder vor ihm. Es dauerte ein paar Runden, bis er beide wieder hinter sich hatte und nun hinter Habsburg im Mampe Ford war.
Zwischen den beiden gab es aber nur wenig später ein Missverständnis, Tsuyoshi musste durch das Kiesbett und verlor ordentlich Zeit. Er entschied sich daher seinen Pitstop etwas vor zu ziehen und ging in der 24. Runde an die Box, während die 32. Runde ideal war, man aber bis zu 49 Runden in einem Stint fahren konnte. Tsuyoshi kam somit auf P21 wieder auf die Strecke und war nun zeitweise schnellster. Er holte damit sehr gut auf die Konkurrenz auf, auch wenn seine Reifen stark litten. Einzig Clemens Schmid im Toyota sollte später noch einmal ein Zehntel schneller fahren können.
Mit der Zeit kam Tsuyoshi so immer weiter vor, bis er schließlich an Bottas vorbei in den Top10 war. Durch weitere Bereinigungen kam er sogar bis auf P8 hinter Rast im JET BMW vor. Rast knackte Tsuyoshi schließlich in der 60. von 63 Runden und machte sich auf Lietz im Point S Porsche einzuholen. Mit der vorletzten Runde war er dran, in der letzten konnte er ihn überraschen und vorbei gehen. Damit schaffte er es immerhin auf P6 ins Ziel. Ohne die Probleme im ersten Renndrittel wäre jedoch wohl P2 machbar gewesen.
Den Sieg holte sich hingegen Rockenfeller im Ford vor Mortara, Jani, Schmid und Aitken. Tsuyoshi wurde sechster vor Lietz, Rast, Vermeulen und Buemi.
In der Teamwertung führt nach dem Rennen HRT vor Mücke, Manthey und SSR. Bei den Marken ist Ford vor Mercedes, Porsche, Toyota und Ferrari.
















