Während sich Güven im Ford die Pole holte, wurde Thorsten im BMW (#16) nur siebter. Am Start kam er dafür umso besser weg und während Güven dem Feld davon eilte, konnte Thorsten in der ersten Runde bis auf P4 vor Preining (Ford) vor gehen. Er hing nun hinter seinen Markenkollegen Kalender und Kelvin van der Linde und brauchte einige Runden, um beide hinter sich zu lassen.
Die Lücke zu Güven war nun jedoch schon bei 8 Sekunden, doch der Türke hatte bereits seine Reifen überfahren. Thorsten konnte damit aufholen und war zur Halbzeit am Ford dran. Doch ran kommen und vorbei kommen sind nun einmal zwei verschiedene Sachen. Zur Schikane auf der Gegengeraden war Thorsten immer stärker, doch Güven gab ihm immer nur die ungünstigere Linie. Sieben Runden vor Schluss waren nun auch die Reifen von Thorsten ziemlich stark gebraucht, während van der Linde, Kalender und Preining auf die beiden aufgeholt haben.
Vier Runden vor Schluss dann endlich der erhoffte Fehler von Güven: Er kommt leicht ins Kiesbett, Thorsten und van der Linde gehen vorbei. Doch nur eine Runde später musste Thorsten merken, wie sehr auch seine Reifen am Ende sind. Er konnte aus der zweiten Kurve nur in einem wilden Drift rausbeschleunigen, van der Linde hatte noch mehr Gummi auf den Reifen und ging problemlos vorbei. Thorsten versuchte zwar den Konter, hatte aber keine Chance.
Am Ende sollte van der Linde knapp 2,5 Sekunden vor Thorsten gewinnen, dahinter kamen Güven, Preining, Kalender, Baert, Pier Guidi, Buus, Engstler und Holzem ins Ziel. Die Top10 trennten nach 42 Minuten gerade einmal 23 Sekunden.
Van der Linde führt damit vor Thorsten und Güven die Meisterschaft an, bei den Teams liegt Comtoyou Racing 2 Punkte vor Walkenhorst und einen weiteren Punkte vor Schubert. Bei den Herstellern führt BMW mit 20 Punkten vor Ford, Opel und Ferrari.










