1988 – Salzburgring

Rennen 1:
Die dritte Pole des Jahres ging an von Bayern, der zusammen mit Suzuki die erste Startreihe mit Toyota belegte. Theodor startete hingegen von P6, konnte sich aber direkt vor auf Rang 3 schieben. Während die Toyota an der Spitze mit ihrem Topspeed-Vorteil auf und davon fuhren, konnten nur Ravaglia und Oestreich hinter Theodor bleiben.

Gegen Rennhälfte schaffte es Ravaglia sogar kurzzeitig an Theodor vorbei, dieser nutzte jedoch den Windschatten und ging wieder vor auf den dritten Platz. Ab hier konnte sich Theodor langsam von seinen Verfolgern absetzen, an die Toyota kam er dennoch nicht ran.

Von Bayern siegte so vor Suzuki, Theodor, Ravaglia, Oestreich, Jones, Ludwig, König, Thiim und Strycek.

Rennen 2:
Wie schon im ersten Rennen, so konnte Theodor auch diesmal am Start bis auf P3 vor gehen. Doch diesmal schaffte es Ravaglia zu kontern und ging wieder vor auf den dritten Platz, während hinter Theodor nun Jones lag. Theodor konterte noch in der ersten Runde gegen Ravaglia, doch dieser griff ein weiteres Mal an. Beide gingen gemeinesam durch die sehr schnelle Ostschleife, mit dem besseren Ausgang für Theodor.

In der zweiten Runde zeigte sich das gleiche Spielchen, während Jones dahinter geduldig auf seine Chance wartete. Erneut gingen beide nebeneinander in die Ostschleife, Theodor war diesmal aber etwas zu schnell, kam ins Gras und drehte sich. Er rutschte dabei erst nach innen und beim korrigieren mit Schwung nach außen. Dort beendete schließlich die Leitplanke kurz, aber heftig sein Rennen.

Von Bayern siegte erneut vor Suzuki, dahinter folgten Ravaglia, Jones, Quester, König, Thiim, Oestreich, Biela und Strycek.

In der Gesamtwertung führt von Bayern nun 17 Punkte vor Suzuki, dahinter liegen Jones, Theodor, Ludwig und Ravaglia. Bei den Teams führt Walkinshaw bereits um 90 Punkte vor Wolf, Zakspeed und AMG Marko RSM, während Toyota bei den Marken 48 Punkte vor Ford, Alfa Romeo und Mercedes ist. Während mit der dritten Station nun auch Opel und damit alle Marken gepunktet haben, ist der fünfte Platz von Quester das beste Ergebnis für die Marke seit 1985. Für Theodor war der Ausfall hingegen der erste seit 32 Rennen. Insgesamt läuft die Saison bisher nicht wie erwartet und deutlich hinter den Hoffnungen von Mercedes.

Theodor Neumann