Beim zweiten Rennen der Saison sollte Thabea diesmal von P11 starten, nachdem sie den Windschatten im Qualifying besser nutzen konnte. Die Pole holte sich dagegen Taponen vor Stromsted. Der Start war diesmal deutlich geordneter und so musste Thabea sogar gegen Lacorte kämpfen, um den Platz zu behalten. Während sie das schaffte, entsorgte sich Leon selbst und schenkte ihr damit einen Platz. Auch Bilinski konnte Thabea überholen, so dass sie nun hinter Boya war.
Dieser war jedoch schneller und so hing sich Thabea in seinen Windschatten und ließ sich an das nächste Duo aus Stenshorne und Nael ziehen. Währenddessen drehte sich zudem Domingues, so dass Thabea schon auf P8 war. Es dauerte bis in die 11. von 23 Runden, bis Boya an Stenshorne vorbei war, Thabea nutzte ihre Chance und ging ebenso vorbei. Von hinten kam jedoch Xie mit großen Schritten immer näher dran, während auch Boya hinter Nael hing. Erst in der 19. Runde war Boya vorbei, erneut konnte Thabea ebenso vorbei schlüpfen.
Ab nun konnte Thabea jedoch nicht mehr die Pace von Boya gehen und hatte mit dem Reifenverschleiß zu kämpfen. Xie schaffte es ebenso an Nael vorbei und war auf eine Sekunde an Thabea dran. Während Boya bis zum Ziel noch um 4,4 Sekunden davon fahren sollte, konnte sich Thabea jedoch gegen Xie behaupten und war am Ende 0,9 Sekunden vor ihm im Ziel. Stromsted holte sich dagegen den Sieg vor Taponen, Giusti und Wharton.
Für Thabea war es ein gelungener Auftakt in der Serie. Zweimal in den Punkten, zweimal ohne nennenswerte Fehler. So kann es weitergehen, auch wenn die Fahrzeuge noch etwas ungewohnt (und verhältnismäßig schnell) sind.
In der Meisterschaft führt Noah Stromsted nun mit 25 Punkten vor Taponen und Giusti. Thabea ist mit 12 Punkten zusammen mit Wharton auf P4. Bei den Teams liegt MP Motorsport mit 35 Punkten knapp vor ART Grand Prix mit 33 Punkten, Trident mit 25 Punkten und AIX Racing mit 21 Punkten.









