Rennen 1:
Dass dem Audi das Strafgewicht wenig ausmacht, konnte Theodor in der Quali zeigen. Er holte sich die zweite Pole in der Saison, auch wenn er am Start gegen Thiim im Ford die Führung verlor. Noch in der ersten Runde schaffte er es wieder vorbei, eher er wieder einmal über das Limit kam. Die Folge war ein Ausritt, Zeitverlust und Thiim war wieder auf P1.
Doch Theodor ließ sich davon nicht aufhalten und kam wieder an den Ford ran, um schließlich vorbei zu gehen und einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Thiim wurde zweiter vor Ravaglia, Jones, Cecotto und van Ommen.
Rennen 2:
Beim zweiten Start kam diesmal nicht nur Thiim vorbei, sondern auch Schlesser im Ford und Stuck im Nissan versuchte es ebenso. Zumindest P3 konnte Theodor halten und sich daran machen, Schlesser zu überholen. Nach ein paar Runden schaffte er es immerhin wieder auf P2 und hing nun hinter Thiim. Dieser machte es ihm diesmal nicht ganz so leicht, dennoch sollte Theodor die Lücke finden, um vorbei zu gehen.
In der zweiten Rennhälfte dominierte Theodor das Rennen nach belieben, doch die letzte Runde sollte alles ändern. Vor der Valvoline-Kurve gab sein Getrieb den Geist auf. Er konnte zwar noch ein paar Meter und durch die Ford-Kurve rollen, danach war aber Schluss. Er musste damit tatenlos zusehen, wie Thiim vor Ravaglia, Schlesser, Stuck und Jones sich den Sieg holte.
In der Meisterschaft konnte Theodor dennoch die Führung übernehmen und ist nun 4 Punkte vor Cecotto. Ravaglia, Thiim und Strycek folgen dicht dahinter. Zugleich kann man langsam erkennen, dass die alte Generation an Fahrzeugen der letzten beiden Jahre nicht mehr mithalten kann. Einzig Nissan scheint gegen diesen Trend zu kämpfen.
Bei den Teams führt aktuell Schnitzer mit 84 Punkten vor Zakspeed mit 67 Punkten, bei den Herstellern liegt BMW 1 Punkte vor Ford und 3 weitere vor Audi.













