Als „kleine“ Mini-Serie gibt es diesmal die SuperGT ca. 2017 nebenher. Sowohl Rennlänge, als auch die Regeln und Fahrer sind möglichst an die reale SuperGT angelehnt, allerdings habe ich mir erlaubt das Feld auf 15 GT500 und 15 GT300 zu beschränken. Ebenso habe ich versucht möglichst auf die GT3 zu verzichten und bei den klassischen Mother Chassis-GT300 zu bleiben. Dazu wird es keinen Fahrerwechsel geben und ebenso habe ich auf DRS verzichtet. Wir werden dabei Tsuyoshi Nakamoto begleiten, mit dem ich im Nissan GT-R mit Red Bull Livery fahren werde.
Im Qualifying kam konnte Tsuyoshi nicht mit der Spitze mithalten und musste sich mit P7 bei etwas mehr als einer Sekunde Rückstand zufrieden geben. Am Start konnte er von hier zwar direkt Button angreifen, mehr war aber erstmal nicht möglich. Von hinten arbeitete sich hingegen Tsukakoshi an sein Heck ran und blieb dort auch sehr lange auf 1-2 Sekunden Abstand, bis die Überrundungen los gingen.
Ab hier kam Tsuyoshi zwar schneller durch die GT300, war aber auf einer freien Runde langsamer. So blieb Tsukakoshi weiterhin dran, die beiden konnten sich aber auch zugleich an den GT500 Supras von Tachikawa und Hirakawa vorbei arbeiten. Gegen Rennhälfte gingen nun die ersten Fahrer an die Pits, während Tsuyoshi den kompletten Tank leer fahren sollte. Damit konnte er in dieser Phase mit die schnellsten Runden fahren und bis auf P1 vor gehen.
Doch auch Tsuyoshi musste nach 54 Runden an die Pits und verlor somit wieder Zeit. Insgesamt machte er mit dieser Strategie jedoch Zeit gut und war um 3 Sekunden hinter Hirakawa zweiter. Die beiden fuhren mit diesem Abstand zwar etliche Runden weiter, doch von hinten kam Kamui Kobayashi nun immer näher. Hirakawa hatte jedoch eine 2-Stopp-Strategie und musste somit noch einmal an die Pits und Tsuyoshi konnte kampflos die Führung übernehmen. Kobayashi war durch seinen früheren Pitstop zudem auf abgenutzteren Reifen unterwegs und konnte die Lücke nicht mehr schließen.
Tsuyoshi schaffte es daher ohne weiteres Risiko ins Ziel zu fahren und direkt den Saisonauftakt zu gewinnen. Kobayashi wurde mit 7 Sekunden Rückstand zweiter, gefolgt von Kovalainen und Tsukakoshi. In der GT300 Klasse holte sich Hoshino im Nissan Z33 den Sieg vor Yamauchi und Iguchi im Subaru BRZ.
Ab dem zweiten Rennen gibt es nun in der GT500 pro Punkt 2 kg Strafgewicht, in der GT300 sogar 3 kg pro Punkte.














