Der alte Sachsenring ist ein Kurs, der sich am ehesten mit dem alten Spa vergleichen lässt. Viele lange und schnelle Kurven, viele Höhenunterschiede, kaum gerade Bremszonen und einzig die Kurven, in denen man bremsen muss, sind gut um Zeit zu gewinnen (oder verlieren).
Erneut konnte ich mir die Pole holen, wenn auch nur mit einem Wimpernschlag vor Frank Thalmann. Im Gegensatz zu Leipzig konnte ich diesmal auch nicht die Führung behalten, erst ging Frank vorbei, kurz darauf Manfred Glöckner. Während ich gegen Frank kontern konnte, war es mit Manfred ein harter Kampf. Wir konnten uns zwar nicht einigen, wer das Rennen anführen soll, doch immerhin konnten wir uns vom Rest um 4 Sekunden absetzen.
Gegen Halbzeit sah es schließlich so aus, als könne ich das Rennen gewinnen. Doch Manfred holte wieder auf und ging in der vorletzten von acht Runden in der letzten Kurve vorbei. Eine Stelle, an der man sich mit zu viel Speed schnell mal drehen kann. Manfred machte jedoch keinen Fehler und übernahm die Führung. Ich versuchte noch so gut zu kontern, wie es ging, kam aber nicht vorbei. Auch in den letzten Kurven des Rennens konnte ich keinen Angriff mehr setzen und musste mich am Ende um 0.14 Sekunden geschlagen geben.
In der Meisterschaft ist noch nichts entschieden, da Ulrich Melkus dritter im Rennen wurde, ist er nun 7 Punkte hinter mir in der Meisterschaft. Wenn Ulli das letzte Rennen auf dem Schleizer Dreieck gewinnt, muss ich mindestens dritter werden, um die Meisterschaft zu gewinnen. Wenn ich nicht in die Punkte komme, reicht Ulli ein vierter Platz für den Gewinn der Meisterschaft aus.









