Rennen 1:
Mit einem vierten Startplatz hatte Thorsten beim vorletzten Rennen der Saison alle Trümpfe in der Hand. Am Anfang setzte er sich zudem auch noch gegen Ekström (Hasseröder) im Kampf um P3 durch, so dass er anschließend hinter Rast (Sat.1) und Heidfeld (ATS) seine Runden abspulte. Von hinten drängten zwar Paffett (Warsteiner), Green (Vitaphone) und Ektsröm, allerdings war dies für die Meisterschaft nicht entscheidend.
Es dauerte bis in die Schlussphase, als schließlich erst Paffett vorbei kam und dann auch noch Green einen Fahrfehler von Thorsten nutzen konnte. Gegen Ekström schaffte er es jedoch sich zu verteidigen und so P5 ins Ziel zu bringen.
Green hat sich damit zumindest eine theoretische Chance auf den Titel behalten und ist mit 18 Punkten Rückstand der letzte, der innerhalb der 20 Punktemarke hinter Thorsten liegt. Der Titel ist damit zwar noch nicht entschieden, aber es muss schon ein Wunder passieren, dass Green das Blatt noch mal wendet.
Rennen 2:
Das zweite Rennen startete Thorsten noch vorsichtiger und wurde schon bald auf P6 nach hinten gereicht. Gegen Halbzeit war er sogar nur noch siebter, da jedoch zugleich Green nur vierter war und sich eher nach hinten orientieren musste, bestand keine Gefahr. Green konnte das gesamte Rennen über keinen Druck nach vorne ausüben, so dass Thorsten einfach seinen siebten Platz hielt und damit entspannt ins Ziel kam.
Thorsten hat damit die Meisterschaft um 12 Punkte für sich entschieden, Jamie Green wurde zweiter. Augusto Farfus hat keine Punkte mehr geholt und liegt 19 weitere Punkte Rückstand dahinter, gefolgt von Timo Glock und Bruno Spengler.
Bei den Teams hat MTEK die Wertung 21 Punkte vor Team Rosberg gewonnen, RMG liegt 11 weitere Punkte dahinter. Thorsten und Martin Tomczyk konnten für Schnitzer P4 mit weiteren 12 Punkten Abstand holen.
In der Markenwertung hat Chevrolet mit 38 Punkten Vorsprung vor Ford den Titel deutlich gewonnen, Dodge liegt 17 weitere Zähler dahinter.
Die erste Saison mit dem TA2 Reglement ist damit zu Ende und war ein voller Erfolg. Das Racing war fast durchgehend unterhaltsam, das Feld sehr ausgeglichen. Nächste Saison wird es somit keine Veränderungen am Reglement geben, die Karten werden aber durch den Fahrermarkt neu gemischt.









