2016 – Zolder

Rennen 1:

Zum bergischen Löwen konnte sich Thorsten nur auf P14 qualifizieren, hatte aber das Glück bei einem Startunfall bis auf Rang 6 vorgespült zu werden. Ab hier hing er nun zwischen Paffett (Warsteiner) und Rockenfeller (Red Bull) vor ihm und Green (Vitaphone) hinter ihm fest. Je mehr Thorsten versuchte an Rockenfeller vorbei zu kommen, desto näher kam Green von hinten. Erst kurz vor Ende versuchte schließlich Rockenfeller die Flucht nach vorne anzutreten.

Dabei entsorgte jedoch Rockenfeller erst Paffett und anschließend sich selbst, so dass Thorsten P4 für sich beanspruchen konnte. Leider übertrieb auch er es und machte es Rockenfeller an anderer Stelle nach: Er entsorgte sich selbst. Zugleich würgte er bei dem Ausflug neben die Strecke den Motor ab, so dass er viel Zeit verlor und bis auf P9 zurück geworfen wurde. Thorsten beendete anschließend nur noch das Rennen, ohne einen weiteren Platz zu verlieren und rettete so immerhin ein paar Punkte ins Ziel.

Rennen 2:

Beim zweiten Start kam Thorsten diesmal nicht ganz so einfach durch das Feld, rückte aber zumindest noch in der ersten Runde bis auf P9 vor. Ab diesem Zeitpunkt hing er jedoch bereits hinter Green fest und kam weder vor, noch zurück.

Obwohl er aus eigener Kraft keinen Vordermann angreifen konnte, sollte er aber noch etliche Plätze gewinnen. Nach einander machten seine Vordermänner Fehler und kamen von der Strecke ab, so dass er schon bald hinter Ekström (Hasseröder) auf P5 war. Als schließlich di Grassi (JET) in der letzten Runde auch noch seinen Wagen neben die Strecke setzte, war sogar der vierte Rang drin, auf dem Thorsten schließlich ins Ziel fahren sollte.

In der Meisterschaft bleibt Thorsten damit bei seiner „Hamster-Strategie“ und liegt weiterhin auf P1, wenn auch nur noch 19 Punkte vor Farfus. Glock und Green auf P3 und P4 haben schon über 40 Punkte Rückstand und könnten nach Zandvoort aus dem Titelrennen raus sein. Theoretisch sind jedoch aktuell noch 11 Fahrer bei 4 verbleibenden Rennen in der Lage den Titel zu holen.

Thorsten Nowak