2001 – Lausitzring

Rennen 1:

Während man schon in Österreich dachte, die Opel sein am Speed von Audi und Mercedes angekommen, kann man das nun auch am Lausitzring denken. Dabei sind nun schon zum teil 70 kg Unterschied. Thomas bewies zumindest, dass nun mehr geht und holte sich in der Quali P7.

Da nun vor ihm auch weniger passiert, kam er in der erste Runden nur bis auf den sechsten Rang vor. Von dort aus arbeitete er sich aber Stück für Stück weiter nach vorne, bis er zur Rennmitte endlich zweiter war. Einzig Jäger hatte in seinem Mercedes schon einen kleinen Vorsprung.

Vier Runden vor Schluss hatte Thomas ihn eingeholt, doch Jäger verteidigte sich mit allem, was er hatte. Es dauerte bis in die vorletzte Runde, bis Thomas ihn endlich ausbeschleunigen konnte und die Führung übernahm. Jäger konnte nicht mehr kontern und wurde sogar noch von Dumbreck eingeholt. Thomas behielt hingegen die Führung bis ins Ziel und feierte seinen und Opels ersten Sieg der Saison.

Rennen 2:

Im zweiten Rennen gelang Thomas der Start nicht ganz so gut. Statt zu gewinnen, verlor er sogar einen Platz an Aiello. Aber mit dem Wissen, was er dieses Wochenende erreichen kann, hat Thomas sich gesammelt und schließlich angefangen sich wieder Stück für Stück nach vorne zu arbeiten.

Es dauerte erneut das halbe Rennen bis er auf P2 war, Jäger hatte aber diesmal einen deutlich größeren Vorsprung rausgeholt. Ebenso kam Thomas nicht ganz so schnell an ihn ran, wie im ersten Rennen. Es dauerte somit bis zum Ende der vorletzten Runde, als er ihn eingeholt hatte. Thomas setzte dabei gleich seinen ersten Angriff so unvermittelt, dass sich Jäger nicht wehren konnte und Thomas auf P1 ging. Jäger schaffte es nicht mehr zu kontern, Thomas holte sich damit gleich den zweiten Sieg in Folge.

In der Gesamtwertung macht Thomas damit einen riesen Sprung. Während Ekström mit 83 Punkten die Wertung anführt, liegt Jäger vier Punkte dahinter, Thomas folgt mit einem weiteren Punkt Abstand auf Rang 3. Dahinter folgen Dumbreck, Alzen, Turner, Fässler und Schneider jeweils dicht.

Thomas Niemayr