Zwar ging Theodor auch heute von der Pole ins Rennen, aber diesmal konnte ihn Fontana in der ersten Kurve überholen. Theodor blieb dem neuen Spitzenreiter jedoch dicht auf den Fersen und pushte ihn von der ersten Sekunde an unbarmherzig ans absolute Limit. Durch dieses hohe Tempo im Paarlauf diktierten die beiden Führenden das Geschehen an der Spitze nach Belieben. Sie setzten sich zügig von den Verfolgern Berton und Jordan ab und fuhren innerhalb weniger Umläufe einen komfortablen Vorsprung von einigen Sekunden auf das restliche Feld heraus.
Nach einem Drittel der Distanz zeigte sich schließlich, dass Theodor sich seine Reifen bei dieser extremen Hatz deutlich besser eingeteilt hatte als sein Kontrahent. Mit den frischeren Pneus im Vorteil blies er zur Attacke und setzte Fontana permanent unter Druck. Kurz nach der Halbzeit des Rennens lancierte Theodor schließlich das entscheidende Manöver und ging so clever vorbei, dass Fontana keine Gelegenheit mehr für einen Konter blieb. Die Reifen von Fontana waren nun komplett am Ende, sodass Theodor an der Spitze einsam seine Kreise zog und unaufhaltsam davonfahren konnte. Da er das Material bis zum Fallen der Zielflagge perfekt verwaltete, feierte er schließlich einen überlegenen Doppelsieg an diesem Wochenende.
Fontana rettete den zweiten Platz vor Berton und Jordan ins Ziel, während Ekström die fünfte Position belegte. Die restlichen Punkteränge unter den besten zehn Fahrern sicherten sich DiResta sowie Scheider und Lawson gefolgt von Estre und Huff auf dem zehnten Rang.
In der Gesamtwertung macht Theodor durch diese maximale Punktausbeute einen großen Sprung an die Spitze und übernimmt die Führung auf der ersten Position. Hinter dem neuen Spitzenreiter folgen Michelisz sowie Björk gefolgt von Scheider und Jordan auf den weiteren Plätzen. Die Teamwertung sieht nun Irmscher in Front vor den Mannschaften von Schubert sowie Engstler und Mücke. Bei den Herstellern übernimmt Opel die Tabellenführung vor Mercedes sowie BMW und Audi.





