2026 – Tourenwagenpreis von Sachsen 2

Am zweiten Renntag erwischte Theodor erneut einen guten Start und konnte sich direkt bis vor DiResta schieben, wodurch er sich im Vergleich zu seiner Ausgangsposition um einen Platz auf den zehnten Rang verbesserte. Von dort aus blies er zur Attacke, arbeitete sich an Lawson heran und lauerte auf die erste Gelegenheit für ein Überholmanöver. Vor dem Omega setzte er sich schließlich erfolgreich durch und übernahm die neunte Position.

Lawson wollte diesen Verlust jedoch nicht auf sich sitzen lassen und versuchte mit aller Gewalt, den Platz sofort zurückzuerobern. Bei diesem überambitionierten Versuch ging Lawson deutlich zu schnell in das Omega, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Strecke ab und räumte den unbeteiligten Theodor komplett ab. Beide Boliden drehten sich daraufhin unaufhaltsam in das Kiesbett, womit das Rennen für beide Piloten ein vorzeitiges und bitteres Ende fand.

Den Sieg holte sich diesmal Green nach einem starken Auftritt vor Paffett und Scheider. Dahinter folgten Fontana und Estre auf den Plätzen vier und fünf, während Michelisz die Ziellinie als Sechster überquerte. Die restlichen Positionen in den Top 10 sicherten sich Molina, Tomczyk und DiResta, während Borkovic als Zehnter noch den letzten Punkt ergatterte.

In der Meisterschaft führt nun Michelisz mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Punkten vor Björk. Dahinter lauern Scheider, Huff, Estre und Paffett auf den weiteren Rängen, während Theodor durch den Ausfall auf den neunten Platz durchgereicht wurde. Bei den Teams hat Schubert die Nase vorn und führt das Feld vor Walkenhorst und Mücke an. In der Markenwertung liegt Opel an der Spitze, dicht gefolgt von BMW, Mercedes, Audi, Ford und VW.

Theodor Nygard