2024 – Indianapolis 500

Beim Saisonhöhepunkt nahm Toni das legendäre Ovalrennen vom 17. Startplatz aus in Angriff und verbesserte sich direkt beim Schwenken der grünen Flagge um eine Position auf den 16. Rang. Kurze Zeit später fand Kyffin Simpson jedoch eine Lücke und ging wieder an dem Boliden vorbei, woraufhin Toni sofort seine Strategie anpasste und konsequent in den Spritsparmodus überging. Durch diese extrem defensive Fahrweise verharre er zwar lange Zeit auf dem 17. Platz, arbeitete sich nach dem ersten Rennviertel durch die zeitlich versetzten Stopps der Konkurrenz aber bis auf die zwölfte Position nach vorne.

Mit dieser cleveren Taktik sparte Toni wertvolle Runden und spülte sich im Klassement immer weiter nach oben. Gegen die Rennhalbzeit zahlte sich die Geduldsprobe vollends aus, als Toni bereits auf dem hervorragenden vierten Platz geführt wurde und einem absoluten Top-Ergebnis beim wichtigsten Rennen des Jahres entgegensteuerte.

Das Rennglück wendete sich jedoch am Ende des dritten Viertels komplett gegen ihn, als das Aufleuchten der gelben Flaggen und eine unglücklich getimte Caution seine gesamte Strategie über den Haufen warfen und ihn im dichten Feld weit bis auf den 20. Rang zurückreichten. Nach dem fälligen Restart mobilisierte Toni noch einmal alle Reserven und kämpfte sich in den verbleibenden Runden immerhin noch bis auf den 16. Platz nach vorne, ehe die Zielflagge gehisst wurde und eine weitere Aufholjagd unmöglich machte.

Den Sieg beim Indy 500 feierte Scott Dixon vor Alex Palou, Jack Doohan, Pato O Ward, Scott McLaughlin, Colton Herta, Pietro Fittipaldi, Ayumu Iwasa, Marcus Armstrong und Linus Lundqvist.

In der Gesamtwertung muss Toni die Führung abtreten, sodass nun Pato O Ward die Meisterschaft vor Alex Palou anführt, gefolgt von Toni, Alexander Rossi, Scott Dixon und Colton Herta.

Toni Notaro