Zwar startete Toni diesmal nur von P17, hatte dafür aber einen perfekten Start und konnte allen Unfällen ausweichen. Damit war er schnell auf P10, wo er hinter Spreng hing. Nach ein paar Runden wollte er aber auch an diesem vorbei, bremste sich daneben und beide berührten sich. Während Spreng weiterfahren konnte, drehte sich Toni und musste das Rennen von P14 wieder aufnehmen. Hier brauchte er nun einige Runden, um sich wieder an Dürksen ran und vorbei zu arbeiten. Als er schließlich auch an Ugochukwu vorbei ging, wählten die ersten ihren Pitstop.
Toni war diesmal jedoch auf einen langen ersten Stint aus und konnte damit auf der Strecke bleiben. Hier schnappte er sich noch Spreng, bevor er freie Fahrt hatte und teilweise sogar die Führung übernahm. Wie gut der Overcut war, zeigte sich nach Tonis Pitstop: Er kam auf P4 wieder auf die Strecke, wo der sich direkt mit frischeren Reifen an Montoya vorbei arbeiten konnte. Anschließend schaffte er es noch auf Ammermüller aufzuholen, doch dort angekommen war die Softs von Toni schon stark gebraucht. Beide waren nun am Limit des Turbo und in der vorletzten Runde wollte Toni auf Start und Ziel an Ammermüller vorbei. Dieser wehrte den Angriff jedoch in der Tarzanbocht ab, Toni musste es eine Runde später erneut versuchen.
Diesmal sollte Toni jedoch schon weit vor der Bremszone vorbei gehen können und so P2 zu übernehmen. Pin siegte hingegen 15 Sekunden vor ihm, Montoya wurde hinter Ammermüller vierter vor Zendeli, Spreng, Ugochukwu, Dürksen, Freymuth und Kluss.
In der Gesamtwertung konnte Toni damit einen guten Sprung nach vorne machen und führt nun 14 Punkte vor Pin und Verschoor, Vettel ist nur 2 weitere Punkte dahinter, Klein folgt auf P5 als letzter mit Titelchancen. Bei den Teams führt Engstler nun 1 Punkte vor Manthey und 2 weitere vor Irmscher, während Opel bei den Marken 18 Punkte vor Porsche und VW ist und damit beim nächsten Rennen den Titel holen kann.









