Beim ersten der beiden Ovalrennen in Iowa ging Toni von dem enttäuschenden 20. Startplatz aus ins Rennen, zeigte aber im ersten Stint eine bärenstarke Aufholjagd, die ihn in kürzester Zeit bis in die Top 10 nach vorne spülte. Toni hielt das Tempo im Anschluss extrem hoch, machte kontinuierlich Positionen gut und setzte zur Rennhalbzeit sogar ein erfolgreiches Manöver gegen Colton Herta, was ihn sensationell in Führung brachte.
In der zweiten Rennhälfte verlor das Fahrzeug jedoch spürbar an Pace, sodass Toni dem Druck der Konkurrenz nicht mehr standhalten konnte und bis auf die dritte Position hinter Colton Herta und Alex Palou zurückrutschte. Beim letzten planmäßigen Pitstop lief bei der Servicecrew zudem nicht alles glatt, was Toni weitere wertvolle Sekunden kostete und ihn im Klassement zurückwarf. Zurück auf der Strecke fand er sich auf dem sechsten Rang wieder, mit vier Sekunden Rückstand auf Linus Lundqvist und fünf Sekunden Vorsprung auf Scott Dixon. Während Scott Dixon von hinten mit großen Schritten näher kam, mobilisierte Toni alle Reserven, verkürzte den Abstand nach vorne auf unter zwei Sekunden, fand vor dem Schwenken der Zielflagge jedoch keine Gelegenheit mehr für einen Angriff und überquerte die Ziellinie als Sechster.
Den Sieg feierte Alex Palou vor Colton Herta, Pietro Fittipaldi, Kyle Kirkwood, Linus Lundqvist, Toni, Scott Dixon, Marcus Armstrong, Sting Ray Robb und Marcus Ericsson.
In der Meisterschaft führt Alex Palou nun mit 37 Punkten Vorsprung vor Toni, gefolgt von Alexander Rossi, Colton Herta, Scott Dixon und Pato O Ward.






