Auf dem Rundkurs in Indianapolis sicherte sich Toni im Qualifying den 14. Startplatz, zeigte beim Erlöschen der Ampeln jedoch einen gewohnt reaktionsschnellen Antritt und schob sich im Getümmel von Turn 1 direkt bis auf die elfte Position nach vorne. Auf dieser Welle des Erfolgs hielt er den Druck im Mittelfeld hoch und arbeitete sich mit einer Serie präziser Manöver nacheinander an Alexander Rossi, Jack Doohan und Will Power vorbei, was ihn bis auf den achten Rang nach vorne spülte.
Alexander Rossi ließ sich jedoch keineswegs abschütteln, biss sich im Windschatten des Führenden fest und holte sich die Position nach einigen Umläufen im direkten Duell wieder zurück. Gleichzeitig wuchs die Gefahr von hinten, da auch Will Power wieder den Anschluss fand und mächtig Druck auf Toni ausübte. In dieser Phase des Rennens bog die Konkurrenz bereits zu den ersten planmäßigen Servicearbeiten ab, während sowohl Alexander Rossi als auch Toni ihren Pitstop strategisch so weit wie möglich hinauszögerten. Als Toni im dichten Verkehr wieder direkt an das Heck von Alexander Rossi herangefahren war, bog er schließlich in die Boxengasse ab. Die Crew erlebte beim Reifenwechsel jedoch eine bittere Verzögerung durch Probleme mit einem Schlagschrauber, was Toni mehrere wertvolle Sekunden kostete.
Nach dieser unglücklichen Zwangspause kehrte Toni auf dem zwölften Platz auf die Strecke zurück und blies umgehend zur Aufholjagd. Er kämpfte sich zügig bis auf den zehnten Rang nach vorne, schloss die Lücke zur Gruppe davor und passierte wenig später auch Kyffin Simpson. In einer absolut packenden Finalrunde setzte Toni schließlich noch ein perfekt getimtes Last Minute Manöver gegen Felix Rosenqvist und rettete nach dem Boxen-Malheur immerhin die achte Position über die Ziellinie. Beim Blick auf das Endergebnis von Alexander Rossi wurde in der Boxengasse jedoch schmerzhaft bewusst, welches Resultat ohne den verpatzten Stopp im Bereich des Möglichen gelegen hätte.
Den Sieg in Indianapolis feierte Pato O Ward vor Alexander Rossi, Colton Herta, Kyle Kirkwood, Tom Blomqvist, Santino Ferrucci, Will Power, Toni, Felix Rosenqvist und Kyffin Simpson.
In der Meisterschaft behauptet Toni weiterhin die Führung in der Gesamtwertung, wird nun jedoch dicht von Pato O Ward belagert, gefolgt von Alexander Rossi, Alex Palou, Tom Blomqvist und Colton Herta.






