Beim Rennen in Oschersleben nahm Thorsten das Geschehen vom zwölften Startplatz aus auf. Bereits beim Erlöschen der Startampel machte er zwei Positionen gut und schob sich auf den zehnten Rang vor. Kurz darauf profitierte er von einer Kollision anderer Fahrzeuge und gewann kampflos zwei weitere Plätze. Der nächste Konkurrent hieß Maini doch Thorsten fand recht zügig einen Weg vorbei. Anschließend blies der Führende der Meisterschaft zur Jagd auf Güven was sich als weitaus härtere Nuss erweisen sollte.
Auf den Geraden spielte der Capri von Güven seine Höchstgeschwindigkeit voll aus während Thorsten in den Kurvenpassagen immer wieder formatfüllend im Rückspiegel auftauchte. Mehrfach setzte sich der Porsche in den Windungen neben den Kontrahenten verlor den mühsam erkämpften Boden auf dem nächsten Beschleunigungsstück jedoch sofort wieder. Erst nach einem Drittel der Distanz glückte im Streckenabschnitt Triple das entscheidende Manöver bei dem Güven keine Gelegenheit zum Kontern blieb. Mit freier Bahn fuhr Thorsten innerhalb weniger Umläufe einen Vorsprung von einigen Sekunden heraus und schloss dicht auf Holzem auf.
Genau in dieser Phase erlitt das Vorhaben jedoch einen herben Dämpfer denn Thorsten musste den Ladedruck des Turbos reduzieren um Kraftstoff zu sparen. Ohne diese Maßnahme wäre die Zielankunft ohne einen ungeplanten Boxenstopp unmöglich gewesen. Der Anschluss nach vorne riss dadurch ab während der Druck von hinten wieder zunahm da Güven unaufhaltsam näher kam. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich zwei Sekunden rettete sich Thorsten schließlich auf dem sechsten Platz über die Linie.
Den Sieg feierte Bortolotti vor Ortmann und Schumacher während Schuring sowie Holzen die Plätze vier und fünf belegten. Thorsten folgte auf dem sechsten Rang unmittelbar vor Güven auf der siebten Position. Die verbliebenen Plätze in den Top Zehn gingen an van der Linde sowie Maini und Engel.
In der Gesamtwertung behauptet Thorsten die Spitzenposition mit einem Vorsprung von sechsundzwanzig Punkten vor den punktgleichen Verfolgern Holzem und Bortolotti. Dahinter lauern Güven sowie Dörr und Ortmann auf ihre Chancen. Bei den Teams liegt Manthey weiterhin vor Dörr und HRT in Front. Die Markenwertung gestaltet sich extrem spannend da Porsche lediglich einen einzigen Zähler vor Ford führt während Toyota sowie Ferrari und BMW die weiteren Positionen einnehmen.









