2026 – 100 km Nordseerennen Zandvoort

Das Rennwochenende begann für Thorsten alles andere als nach Plan. Sein Porsche präsentierte sich im Qualifying als zickiges Biest. Das bittere Ergebnis der Zeitenjagd war ein enttäuschender 19. Startplatz, der für das Rennen wenig Hoffnung auf eine vordere Platzierung ließ.

Bereits in der ersten Kurve machte er Boden gut und schob sich auf Rang 17 vor. In der zweiten Runde blies er zur Attacke: Erst überholte er Pier Guidi und kurz darauf Ortmann. Thorsten hatte das Vertrauen in sein Fahrzeug zurückgewonnen und setzte seinen Marsch durch das Mittelfeld unbeirrt fort. Auch die Piloten von BMW und Opel fanden keine Mittel gegen seine aggressive, aber präzise Linie.

Er kämpfte sich Position um Position nach vorne, bis er schließlich auf dem achten Platz auftauchte. In der Schlussphase des Rennens wurde jedoch deutlich, dass die Aufholjagd ihren Tribut gefordert hatte. Vor ihm hatten sich Engstler und Glock bereits ein komfortables Polster herausgefahren. Trotz fehlerfreier Fahrt und maximalem Einsatz gelang es Thorsten nicht mehr, die Lücke zu den beiden Vorderleuten zu schließen.

Am Ende stand ein hart erkämpfter 8. Platz zu Buche. Sieger wurde hingegen Dörr vor Pepper, Schumacher, Bortolotti, Engel, Glock, Engstler, Thorsten, Ortmann und Schuring.

In der Meisterschaft hat Dörr damit die Führung übernommen, dicht dahinter folgen Holzem, Thorsten, Glock und Engstler. Bei den Teams führt Manthey vor Dörr und HRT, während bei den Marken Porsche vor Toyota, Ford und Ferrari ist.

Thorsten Nowak