2026 – Tourenwagenpreis von Oschersleben 2

Erneut hatte Theodor einen guten Start, doch im Gegensatz zu gestern konnte er heute sogar noch in den ersten Kurven an Farfus vorbei auf die zehnte Position gehen. Damit lag er diesmal direkt hinter Borkovic und versuchte sofort, sich den Kontrahenten für ein Überholmanöver zurechtzulegen. Das Vorhaben verlangte ihm jedoch viel Geduld ab, sodass es bis zur Rennmitte dauerte, ehe Theodor einen echten Angriff starten und sich neben seinen Markenkollegen setzen konnte. Borkovic wehrte sich verbissen über mehrere Kurven hinweg, doch Theodor setzte sich schließlich auf der Innenbahn durch. Borkovic steckte nicht auf und versuchte kurz darauf sogar mit roher Gewalt, sich die Position zurückzuholen. Dank der stabilen Fahreigenschaften seines Fronttrieblers hielt Theodor den Wagen jedoch perfekt in der Spur und behauptete den neunten Rang.

In den letzten Runden mobilisierte Theodor noch einmal alle Reserven, schloss zügig die Lücke zu Berton und versuchte, sich im finalen Umlauf für eine entscheidende Attacke zu positionieren. Beim Anbremsen der allerletzten Kurve schob er sich zwar außen neben den Golf, besaß auf der ungünstigen Linie jedoch nicht genügend Schwung für ein erfolgreiches Vorbeikommen. Theodor kreuzte die Ziellinie unmittelbar hinter dem Konkurrenten, doch der neunte Platz bedeutete in Anbetracht des hohen Strafgewichts an diesem Wochenende eine versöhnliche Leistung.

Der Sieg ging erneut an Molina vor Ekström und Scheider auf den Podestplätzen. Dahinter folgten Lawson auf der vierten Position und Paffett auf dem fünften Rang. Die verbleibenden Plätze unter den besten zehn Fahrern sicherten sich Björk sowie Kirkwood und Berton, während Theodor als Neunter und der geschlagene Borkovic die Punkteränge komplettierten.

In der Gesamtwertung verliert Theodor die Spitzenposition an Scheider, der nun mit 19 Punkten Vorsprung das Klassement anführt. Hinter dem Führungsduo folgen Molina sowie Paffett gefolgt von Spengler und Björk auf den weiteren Rängen. Die Teamwertung sieht Phoenix an der Spitze vor Walkenhorst und Irmscher. Bei den Herstellern behauptet Opel die Führung vor Mercedes und BMW, während Audi das Feld der Marken abschließt.

Theodor Nygard