1998 – Hockenheim Querspange

Im Jahr 1 nach Theodor Neumann hat sich im Feld einiges geändert. Wir verfolgen nun Thomas Niemayr, der neben Reuter bei Irmscher im Opel sitzen wird. Dazu fahren Reid und Menu bei Ruch im Ford, Müller und Schneider bei Holzer im Honda und Schmitz und Thompson bei Mücke im Alfa Romeo. Abt und Biela bleiben bei Abt Sportsline mit Audi, Persson tritt mit Aiello und Fisichella mit dem Peugeot an und Franchitti ist neben Menzel bei Robserg im Nissan. Dazu kommen Zanardi und Kristensen bei Schnitzer im BMW, Plato und Muller bei Mamerow im Renault und Hürtgen und Rydell bei Manthey im Volvo.

Rennen 1:
Bereits in der ersten Quali konnte Thomas zeigen, wie gut er ist und holte sich die Pole vor den beiden neuen Alfa Romeo 156 vom neuen Team Mücke Motorsport. Thompson schaffte es in seinem Alfa dabei direkt am Start an Thomas vorbei zu gehen, während dieser zugleich aufpassen musste, dass nicht auch Biela im Audi vorbei kommt. Doch nicht nur das sollte Thomas gelingen, er schaffte es schließlich auch wieder vor Thompson und baute eine kleine Lücke aus. Dieser Vorsprung war jedoch nicht von langer Dauer und so konnte sich Thompson wieder ran und schließlich in der Querspange auch an Thomas vorbei arbeiten.

Thomas blieb nun an Thompson dran, während er eine knappe Sekunde Vorsprung auf Biela hatte. Doch alles nützte nichts, da Thompson perfekt verteidigte. Selbst als Thomas in eine Lücke neben Thompson stechen wollte, machte dieser die Linie zu, beide berührten sich, konnten aber ihr Tempo halten. Thompson sollte sich schließlich den Sieg in seinem ersten STW-Rennen holen, Thomas wurde zweiter vor Biela, Schmitz, Kristensen, Abt, Zanardi, Plato, Muller und Schneider.

Rennen 2:
Der zweite Start war schlechter, als der erste und so kam diesmal nicht nur Thompson an Thomas vorbei, sondern auch Biela. Doch Thomas schaffte es an Biela wieder vorbei, nur leider war Thompson nun bereits über eine Sekunde vor ihm. Es dauerte bis Rennmitte, bis Thomas dran war und ab hier lieferten die beiden ein Feuerwerk ab. Thomas konnte sich immer wieder neben Thompson setzen, doch dieser hielt mit allen Mitteln dagegen und so berührten sich die beiden mehrfach. Thompson nahm dadurch Thomas immer wieder den Schwung und schaffte es so Thomas in Schach zu halten. Dieser wollte jedoch unbedingt seinen ersten Sieg und ging in der letzten Runde in der letzten Kurve erneut daneben. Diesmal teilte Thomas aus, doch Thompson konnte die Linie halten und mit mehr Schwung um 0,2 Sekunden zum Sieg fahren.

Thomas wurde zweiter vor Biela, Zanardi, Schmitz, Kristensen, Abt, Muller, Plato und Schneider.

In der Gesamtwertung führt nach den zwei Siegen Thompson vor Thomas, Biela, Schmitz, Zanardi und Kristensen. Bei den Teams führt Mücke vor Abt und Irmscher, während Alfa Romeo bei den Marken vor Opel und Audi liegt.

Thomas Niemayr