Trotz des hohen Strafgewichts kam Tsuyoshi in der Quali gut zurecht und sollte es immerhin auf P15 ins Mittelfeld schaffen. Mit einem sehr guten Start kam er schon direkt in die Top10, bevor er sich am Ende der Runde auf den siebten Rang setzen konnte. Hier hing er nun 12 von 68 Runden hinter seinem Teamkollegen Schwartzman fest. Die Strecke ist für die Prototypen maximal ungeeignet zum Überholen, doch er sollte es schließlich an seinem Teamkollegen vorbei schaffen. Anschließend hing er hinter Aitken fest, der jede Lücke dicht machte.
Tsuyoshi ging somit nach schon 25 Runden zum Pitstop und versuchte so den Undercut gegen seinen Meisterschaftskontrahenten. Da er freie Fahrt hatte, sollte die Strategie auch funktionieren und er war bereinigt 3 Sekunden vor Aitken. Nun hatte er Dries Vanthoor im Audi 9 Sekunden vor sich, doch der Audi hatte wieder sein typisches Problem: Auf die Distanz wurde der Wagen immer langsamer und so sollte Tsuyoshi die Lücke nach 45 Runden geschlossen haben.
Doch obwohl Tsuyoshi pro Runde eine Sekunde schneller war, fand er keinen Weg vorbei. Der Audi war aus den Kurven raus extrem stark und erst in den Kurven konnte Tsuyoshi die Lücken wieder schließen. Damit schaffte er keinen Angriff und sollte auf P5 bleiben. Ried siegte hingegen vor Buemi, de Vries, Vanthoor, Tsuyoshi, Aitken, Schwartzman, Vermeulen, Mies und Mortara.
In der Meisterschaft konnte Tsuyoshi damit seinen Vorsprung auf 12 Punkte vor Aitken ausbauen, dahinter folgen Vermeulen, Rockenfeller und Ried. In der Teamwertung liegt SSR nun einen Punkte vor Engstler, dahinter sind HRT und Dörr. In der Markenwertung ist Ferrari nun bereits 12 Punkte vor Ford, gefolgt von Toyota, Mercedes und Porsche.







