In der Quali kam Thabea diesmal auf den 17 Platz und hatte erneut einen sehr guten Start. Ohne irgendwo anzuecken kam sie bis auf P11 vor, wo sie hinter van Hoepen hing. Dieser verschätzte sich hingegen in der Old Station Hairpin und Thabea kam ohne Kampf vorbei. Nun hing sie hinter Tosolov und der war eine ganz andere Nummer. Erst nach 18 von 27 Runden schaffte sie es Angriffe zu starten, doch die verteidigte Tosolov fleißig.
Nach 20 Runden war sie sogar mehrfach neben Tsolov, aber auch hier behielt er immer die Oberhand. Erst mit der 21. Runde konnte sie sich vor La Rascasse so daneben setzen, dass Tsolov keine Chance mehr hatte und Thabea auf P9 lag. Als nächstes war Camara direkt vor ihr und bei ihm merkte man, dass seine Reifen mittlerweile besonders stark abgebaut haben.
Thabea schaffte es viel dichter hinter ihm zu fahren, als es vorher bei Tsolov möglich war. Somit konnte sie ihn sich auch zurecht legen und in der Mirabeau Haute vorbei bremsen. Auf P8 angekommen war aber auch das Ende erreicht. Pino lag zwar nur 1,5 Sekunden vor ihr, doch Thabea schaffte es nicht mehr in den DRS-Bereich zu fahren und musste sich somit mit P8 zufrieden geben.
Stromsted gewann unterdessen vor Ho, Badoer, Leon, Giusti, Boya, Pino, Thabea, Camara und Tsolov.
„Die Strecke ist der Wahnsinn“, so Thabea nach dem Rennen. „Es macht unglaublich viel Spaß hier zu fahren. Überholen ist wirklich schwer, aber dafür fühlt es sich hier auch 10-mal besser an. Am Ende bin ich froh Punkte geholt zu haben und den Wagen das ganze Wochenende über in einem Stück gelassen zu haben. Ich denke, das war ein sehr gutes Wochenende.“
In der Meisterschaft hat Stromsted damit die Führung um 9 Punkte vor Inthraphuvasak übernommen, dahinter folgen Gisuti und Thabea. Bei den Teams führt hingegen nun Trident 2 Punkte vor Campos, dahinter liegen MP, AIX und Prema.










