Die zweite Pole in Bahrain ging diesmal an Inthraphuvasak, während Thabea nicht so gut wie am Samstag zurecht kam und nur 17. wurde. Doch erneut schaffte sie von hier aus einen guten Start und konnte allem Chaos ausweichen, so dass sie erneut nach der ersten Runde auf P11 war. Doch wie schon gestern, so war auch diesmal das Chaos nach der ersten Runde nicht vorbei. Sie schaffte es so still und heimlich immer weiter vor zu kommen, während sich die anderen durch ihre Kämpfe im Weg standen.
Schließlich war sie nach 6 Runden auf P6 und machte nun Jagd auf Boya. Diesen sollte sie erreichen und sogar vorbei kommen, so dass man langsam ahnen konnte, dass diesmal etwas großes ansteht. Als nächstes waren auch noch Teamkollege Sagrera und Wharton dran, so dass sie es immerhin schon auf das Podium geschafft hatte. Ab nun hing sie aber hinter Zagazeta und der machte jede auch nur erdenkliche Lücke dicht.
Doch eine Sache war schon gestern der Vorteil von Thabea: Sie konnte auf dieser Strecke sehr gut mit den Reifen haushalten und spielte daher diese Karte aus. Sie setzte Zagazeta permanent unter Druck, so dass dieser seine Reifen aufbrauchte und schließlich schaffte es Thabea so ihn vier Runden vor Schluss auf eine Linie zu bringen, auf der er mit den abgenutzten Reifen nicht mehr verteidigen konnte. Dadurch ging Thabea vorbei und war nun auf P2. Inthraphuvasak war hingegen schon 15 Sekunden vor dem Feld und nicht mehr einholbar.
Inthraphuvasak schnappte sich damit den Sieg, während Thabea ihr erstes F3-Podium auf Rang 2 feiern durfte. Sie hat damit gezeigt, dass sie es verdient hat in der Serie zu fahren und noch mehr folgen kann. Dritter wurde Camara vor Sagrera, Boya, Dufek, Ho, Badoer, Giusti und Xie. Zagazeta rutschte mit seinen Reifenproblemen sogar noch auf P11 zurück.
In der Meisterschaft hat Inthraphuvasak damit die Führung übernommen, Thabea liegt nur einen Punkt dahinter auf Rang 2. Es folgen Stromsted, Taponen, Giusti, Sagrera, Xie, Boya, Ho und Camara. Bei den Teams führt Campos Racing 12 Punkte vor AIX Racing, dahinter sind Trident, MP Motorsports, ART Grand Prix und Hitech. Weiter geht es Mitte Mai in Imola.











