Mit Imola zeigt sich die „moderne DRM“ nun etwas internationaler, während zugleich die Flugplatzrennen nicht mehr im Kalender sind. BMW, Ford und Ferrari waren recht ausgeglichen stark auf der Strecke, so holte sich Sheldon van der Linde vor Aitken und Tsuyoshi die Pole. Tsuyoshi wollte zwar in den ersten Kurven an Aitken vorbei, stattdessen ging jedoch Pier Guidi an ihm vorbei. Anschließend hing Thiim im Capri an seinem Heck und konnte aufgrund des besseren Topspeeds auf Start/Ziel daneben gehen. In der ersten Schikane waren beide nebeneinander, Thiim konnte seine Linie nicht halten und drängte Tsuyoshi ins Kiesbett. Während Thiim nur leichten Blechschaden hatte, ist Tsuyoshi bis auf P14 gefallen.
Anschließend wollte sogar Preining im Porsche vorbei, doch Tsuyoshi konnte sich aufrappeln und Stück für Stück wieder vor arbeiten. Schließlich war er auf P11 hinter Dörr, den er auf den Geraden nicht schlagen konnte. Er ließ sich damit wieder an das Feld ran ziehen und schloss auf die Capri-Gruppe Auer, Engstler, Thiim auf. Erst konnte Tsuyoshi einen Fehlversuch von Dörr nutzen, dann arbeitete er sich an Engstler vorbei. In den letzten beiden Runden hing Tsuyoshi wieder hinter Thiim, in den letzten Kurven kam er sogar daneben. Doch gegen den Topspeed vom Capri hatte er keine Chance und kam nicht mehr vorbei.
Pier Guidi siegte unterdessen knapp vor Aitken und Kelvin van der Linde. Die drei waren innerhalb einer Sekunde. Dahinten folgten Vermeulen, Wittmann, Sheldon van der Linde, Thiim, Tsuyoshi, Engstler und Dörr.
In der Gesamtwertung konnte Kelvin van der Linde den Rückstand auf Tsuyoshi auf 14 Punkte verringern, dritter ist nun Wittmann knapp vor Maini und Vermeulen. Bei den Teams hat HRT Ford Performance den Vorsprung auf Schnitzer auf 39 Punkte ausgebaut, dahinter liegen Schubert und AF Corse. Bei den Herstellern ist Ford auf 3 Punkte an BMW dran, Ferrari folgt auf Platz 3.

















