Diesmal waren die BMW den Capris im Vorteil, besonders Schubert auf der Heimstrecke der absolute Favorit. Dennoch holte sich Kelvin van der Linde die Pole vor Tsuyoshi, gefolgt von den drei Schubert BMW und Maini im Capri. Der Start ging aber erstmal an Tsuyoshi, während noch in der ersten Runde Kelvin und Maini aneinander gerieten und beide abflogen. Maini hatte dabei einen schweren Unfall, konnte aber unbeschadet aussteigen.
Anschließend waren es die vier BMW von Tsuyoshi, Sheldon van der Linde, Rast und Wittmann, die den Ton angaben. Tsuyoshi machte nach wenigen Runden aber einen für Oschersleben typischen Fehler und war in der vorletzten Kurve etwas zu schnell. Er musste durch das Kiesbett und kam hinter Sheldon wieder auf die Strecke. Es dauerte knapp das halbe Rennen, bis er sich im Triple vorbei arbeiten konnte. Anschließend verschätzte er sich jedoch auch beim Überrunden von Pier Guidi und ging ein weiteres Mal ins Kiesbett. Diesmal fiel er dadurch auf P4.
Doch die Schubert-Truppe litt mittlerweile schon an stark abgenutzten Reifen und so schnappte er sich erst Wittmann und dann auch Rast. Für Sheldon brauchte er deutlich mehr Zeit. Auch wenn dieser immer wieder Fehler machte und dadurch beide nebeneinander kamen, so war Tsuyoshi immer auf der ungünstigen Seite. Erst drei Runden vor Schluss konnte er sich in der letzten Kurve innen daneben setzen und Sheldon ausbeschleunigen. Ab da zog er ihm weg und konnte zum zweiten Saisonsieg fahren.
Sheldon wurde mit 3 Sekunden Rückstand zweiter vor Wittmann und Rast. Dahinter folgten Schmid, Rossi und Haase. Auer auf P8 war der einzige Capri ohne Fehler, dahinter sahen Stolz und Engel das Ziel.
In der Meisterschaft hat Tsuyoshi damit einen Sprung gemacht und ist nun 11 Punkte vor Kelvin van der Linde. Dahinter liegen Maini, Thiim und Engstler. Bei den Teams hat HRT Ford Performance ordentlich eingebüßt und ist nur noch 24 Punkte vor Schnitzer Motorsport, gefolgt von Schubert Motorsport. Bei den Herstellern hat zudem BMW auf Ford aufgeholt und ist nun punktegleich, gefolgt von Toyota, Ferrari, Porsche und Lancia.














