R03 – Int. 100 km Eifelrennen Nürburgring

Während sich Vermeulen im Ferrari die Pole holte, konnte Tsuyoshi diesmal nur auf P17 in der Quali kommen. In der ersten Runde schaffte er es jedoch gleich 3 Plätze zu gewinnen und hing hinter Engstler, während in der Hohenrain Schikane vor ihm ein Unfall war und er bis auf P9 vor kam.

Ab hier jagte er Stolz und schaffte es am Ende der zweiten Runde auf der Döttinger Höhe am Toyota vorbei. In der dritten Runde konnte er die Lücke zu Schmid und Dörr schließen und ebenfalls auf der Döttinger Höhe an Schmid vorbei. Der Ferrari von Dörr war jedoch zu schnell, ihn knackte er aber am Ende des GP Kurs in der vierten und letzten Runde.

Damit hatte er freie Bahn und konnte auch den Ferrari von Pier Guidi jagen. Die Ferraris waren zwar auf den Geraden schnell, aber in den Kurven langsam. Ausgangs des Galgenkopfs war Tsuyoshi damit neben Pier Guidi, doch dieser konnte ihm davon beschleunigen. In der Hohenrain Schikane verschätzte sich dieser jedoch und verlor wieder viel Zeit. Richtung Zielflagge war damit nun beide direkt nebeneinander und berührten sich sogar. Der Ferrari nutzte aber seinen stärkeren Motor und sollte schließlich um 0,001 Sekunden vor Tsuyoshi gewerten werden.

Thiim holte sich währenddessen den Sieg, 23 Sekunden dahinter kam Engstler ins Ziel. Dritter wurde Kelvin van der Linde vor Vermeulen. Pier Guidi wurde mit 41,088 Sekunden Rückstand fünfter, gefolgt von Tsuyoshi. Weitere 3 Sekunden dahinter lag Dörr, dahinter Schmid, Stolz und Götz.

In der Gesamtwertung hat Kelvin seine Führung auf Tsuyoshi auf 9 Punkte ausgebaut, dicht dahinte rliegen Maini, Engstler und Thiim. Bei den Herstellern führt Ford 22 Punkte vor BMW, gefolgt von Ferrari, Toyota, Porsche und Lancia. Alle Marken konnten bereits punkten.

Tsuyoshi Nakamoto