All-American Challenge Cup 2. Saison

Meine zweite AACC Saison findet diesmal Ende der 80er/Anfang der 90er statt und ich habe mich dabei an der IMSA GTP orientiert. Dazu habe ich die Fahrzeuge angepasst, so dass praktisch der Geist der Can-Am weiterleben kann. 60L Sprit auf 100km, 2 Sitze und Verkleidungen über den Räder. Dazu das Leistungsgewicht etwas aneinander angeglichen.

Bei den Strecken geht es diesmal (hoffentlich) etwas öfter auf Strecken außerhalb von Nordamerika. Sofern es zu keinen gravierenden Problemen kommt, wird es daher auch nach Kolumbien, Venezuela, Urugay und Chile gehen. Und damit zu den einzelnen Teams:

Aston Martin AMR1
Für Aston Martin werden Dieter Quester und Ray Mallock starten. Mit einem Leistungsgewicht von 0,8 PS/kg liegt der Wagen im Mittelfeld und ist eher ausgewogen.

BRM P351
Bei BRM greifen Jan Lammers und Wayne Taylor ins Lenkrad. Der Wagen hat eine sehr gute Aerodynamik, so dass er das geringere Leistungsgewicht von 0,7 PS/kg ausgleichen kann. Insbesondere Geraden sind sein Terrain.

Chevrolet Corvette GTP
Die Corvette wird von Hendrick Motorsports mit Wally Dallenbach Jr. und Sarel van der Merwe eingesetzt. Mit 0,94 PS/kg ist er der stärkste Wagen, das Fahrwerk jedoch auch das schlechteste. Der Wagen sollte daher wenig Chancen auf Punkte haben.

Ford C-100
Zakspeed wird mit Klaus Ludwig und Allen Berg den Ford fahren. Mit nur 660 kg ist er der leichteste, aber auch schwächste Wagen. Dennoch hat er 0,82 PS/kg und ist damit eher ausgewogen im Mittelfeld zu finden.

Jaguar XJR-9
Tom Walkinshaw Racing startet mit Andy Wallace und „unserem Mann“ Theodor Neumann. Der Jaguar ist mit fast einer Tonne eher einer der schweren Wagen, aber mit 0,80 PS/kg auch bei den ausgewogenen Fahrzeugen zu finden.

Lancia LC2
Martini Racing setzt Hans Heyer und Michele Alboreto ein. Der Lancia ist aerodynamisch keine Wucht, so dass er auch das gute Leistungsgewicht von 0,91 PS/kg nur schwer ausgleichen kann.

Lola T92-10
Courage Competition hat mit dem Lola und Bob Wollek, sowie Pascal Fabre auf vielen Strecken sehr gute Chancen. Der Wagen ist mit 1.105 kg der schwerste und mit 0,64 kg/PS einer der schwächsten im Feld, aber Aerodynamik und Fahrwerk sind sehr gut. Damit kann der Wagen auf den richtigen Strecken aufs Podium kommen.

March 86G BMW
RC Buick Hawk wird mit Chip Ganassi und Ivan Capelli starten. Der March gehört zu den leichten Wagen und ist besonders auf der Bremse stark. Das Leistungsgewicht ist hingegen mit 0,80 PS/kg ausgewogen.

Mazda 787B
Mazda Motors of America startet mit Yoshimi Katayama und Takashi Yorino auf dem kreischenden Mazda. Der Wankelmotor leistet genug Power, um auf ein Leistungsgewicht von 0,82 kg zu kommen.

Mercedes C9
Für Team Sauber Mercedes werden Jochen Mass und Klaus Niedzwiedz fahren. Der Mercedes gehört eher zu den leichtere Fahrzeugen und hat ein hohes Leistungsgewicht von 0,88 PS/kg. Die Bremsen und das Fahrwerk sind jedoch die Schwachstellen.

Nissan R89C
Nissan Performance Technology setzt Geoff Brabham und Arie Luyendyk ein. Der Nissan ist mit 0,84 PS/kg etwas besser als der Schnitt, dafür auch schwerer und schlecht auf der Bremse.

Peugeot 905
Peugeot Talbot Sport startet mit Derek Warwick und Karl Wendlinger. Der Peugeot ist der technisch ausgereifteste, so dass er selbst mit dem geringen Leistungsgewicht von 0,63 PS/kg bei über 1.000 kg klar kommt. Auf schnellen Kursen kann er um Siege fahren.

Porsche 962
Brun Motorsports wird mit Walter Brun und Hans-Joachim Stuck starten. Der Porsche ist der ausgeglichenste von allen und hat ein Leistungsgewicht von 0,80 PS/kg. Der Wagen hat zwar keine Schwächen, aber auch keine wirklichen Stärken.

Toyota 89C-V
Toyota Team TOM’S ist das letzte Team und fährt mit Geoff Lees und Tiff Needell. Der Wagen ist aerodynamisch nicht perfekt, hat dafür aber 0,84 PS/kg und kann damit immerhin regelmäßig im Mittelfeld landen.

Theodor Neumann