Während der Capri eine sehr gute Masseverteilung hat und damit schnell in den Kurven ist, zeigte sich in Hockenheim der Nachteil: Beim Topspeed war der Wagen nicht an der Spitze zu finden. So holten sich auch die M1 die ersten drei Plätze in der Quali, während Thomas nur auf P9 kam. Von hier aus startete er aber umso besser und konnte noch in der ersten Runde gegen Finotto um P7 kämpfen. Der Ferrari war aber ebenso auf den Geraden schneller und Thomas reihte sich dahinter ein.
In den folgenden Runden schaffte er es jedoch an Vogt vorbei, während Mass im Motodrom von der Strecke kam. Nach 6 Runden kam Thomas sogar an Markenkollege Niedzwiedz vorbei, doch dieser versuchte noch einmal zu kontern. Niedzwiedz war dadurch kurzzeitig wieder vor Thomas, doch schließlich sollte sich letzterer durchsetzen können. In den folgenden Runden schaffte er es den Abstand zu Finotto konstant auf 5 Sekunden zu halten, doch schien sich mit P5 zufrieden geben zu müssen. Finotto behielt jedoch seine Nerven nicht und kam ebenfalls im Motodrom von der Strecke.
Damit war Thomas bereits vierter, hatte nun aber zwei neue Gegner: Die Reifen gingen langsam zu neige und ebenso ließ sich der erste Gang immer schwerer einlegen. Da der Vorsprung auf Niedzwiedz schon über 10 Sekunden war, ging Thomas einfach nicht mehr in den ersten Gang runter und nahm den Zeitverlust in Kauf. Ebenso fuhr er etwas langsamer aus den Turns, um so die Hinterräder am Leben zu halten. Der Abstand zu Strycek war immerhin schon bei 18 Sekunden und nicht mehr einzuholen.
Thomas rettete das Material auf diese Weise ins Ziel, während Quester 10 Sekunden vor Winkelhock siegte, weitere 10 Sekunden dahitner war Strycek. Thomas folgte mit 25 weitere Sekunden Abstand, 8 Sekunden vor Niedzwiedz, Ludwig, Vogt und Finotto. Brun und Grohs komplettierten die Top10.
In der Meisterschaft liegt Thomas nun nur 2 Punkte vor Quester, einen weiteren Zähler dahinter liegen Strycek und Winkelhock.











