2024 – Barber Motorsports Park

Beim anspruchsvollen Lauf im Barber Motorsports Park sicherte sich Toni im Qualifying den achten Startplatz, erlebte beim Erlöschen der Startampel jedoch einen schwierigen Auftritt und verlor direkt auf den ersten Metern zwei Positionen. Im Anschluss steckte er auf dem zehnten Rang hinter Will Power fest und lancierte nach einigen Umläufen einen ambitionierten Angriffsversuch. Das Manöver misslang jedoch gründlich, da sich Toni beim Anbremsen heftig verbremste, entscheidend an Schwung verlor und im direkten Gegenzug auch noch von Josef Newgarden überrumpelt wurde.

Toni steckte den Rückschlag schnell weg, saugte sich an das Heck von Josef Newgarden und versuchte mit allen Mitteln, sich zumindest die zehnte Position wieder zurückzuholen. Da auf der kurvenreichen Strecke im direkten Zweikampf kein Durchkommen war, zog das Team die Strategie um und holte Toni für einen vorgezogenen Pitstop herein, um mit freier Bahn auf den frischen Reifen das Prinzip des Undercuts zu nutzen. Der Plan ging auf, denn nachdem auch der Großteil der Konkurrenz an der Box war, sortierte sich Toni auf dem elften Platz mit rund zwei Sekunden Rückstand auf Will Power wieder ein. Der Penske Pilot kam gerade erst aus der Boxengasse und kämpfte auf kalten Reifen mit dem Grip, was Toni eiskalt ausnutzte, um mit großem Geschwindigkeitsüberschuss vorbeizuziehen.

Nachdem das Klassement durch alle absolvierten Stopps komplett bereinigt war, fand sich Toni bereits auf der siebten Position wieder und lag nur noch eine Sekunde hinter Tom Blomqvist. Toni blies zur Schlussoffensive und versuchte die Lücke komplett zuzufahren, doch Tom Blomqvist nutzte den Vorteil seiner frischeren Reifen perfekt aus, hielt das Tempo hoch und verteidigte den Platz bis zur Zielflagge.

Den Sieg in Alabama feierte Alex Palou vor Pato O Ward, Scott Dixon, Alexander Rossi, Josef Newgarden, Tom Blomqvist, Toni, Felix Rosenqvist, Will Power und Scott McLaughlin.

In der Gesamtwertung behauptet Toni weiterhin die Führung in der Meisterschaft, liegt nun allerdings nur noch hauchdünn vor Alex Palou, Scott Dixon, Scott McLaughlin, Alexander Rossi und Pato O Ward.

Toni Notaro