2026 – Tourenwagenpreis von Belgien Rennen 2

Am zweiten Renntag in Zolder knüpfte Theodor genau dort an, wo er am Vortag aufgehört hatte. Schon beim Start machte er Boden gut und verbesserte sich erneut auf den zehnten Rang. Doch damit gab er sich diesmal nicht zufrieden. Noch auf der Gegengeraden der ersten Runde setzte er sich entschlossen gegen Di Resta durch und übernahm die neunte Position.

Sein nächstes Ziel war der VW von Jordan. Theodor beobachtete seinen Vordermann genau und legte ihn sich über mehrere Runden zurecht. Schließlich fand er die entscheidende Lücke und zog vorbei. Damit stand er jedoch erneut vor der größten Herausforderung des Wochenendes: wieder lag sein Markenkollege Scheider direkt vor ihm und es entwickelte sich ein Déjà-vu zum ersten Lauf. Theodor setzte sich mehrfach neben den Opel, doch Scheider verteidigte seine Position mit aller Routine.

Erst gegen Mitte des Rennens gelang Theodor der Durchbruch. An exakt der gleichen Stelle wie am Vortag setzte er zum entscheidenden Manöver an. Obwohl Scheider verbissen dagegenhielt, nutzte Theodor den besseren Schwung und beschleunigte ihn endgültig aus. Da er sich seine Reifen in diesem Lauf deutlich besser eingeteilt hatte, war sein Vorwärtsdrang noch nicht am Ende. In der Schlussphase blies er zur Jagd auf Berton, holte den Rückstand auf und schob sich tatsächlich noch an ihm vorbei.

Am Ende feierte Theodor einen hervorragenden sechsten Platz. Den Sieg holte sich erneut Kirkwood vor Farfus und Borkovic. Die weiteren Top-Ten-Plätze belegten Tomczyk, Molina, Theodor, Berton, Scheider, Jordan und Di Resta.

In der Gesamtwertung führt Björk zwar weiterhin 6 Punkte vor Michelisz, dahinter sind nun aber Huff, Farfus, Theodor, Kirkwood und Spengler. Bei den Teams führt Schubert vor Walkenhorst und Irmscher, während bei den Herstellern BMW vor Opel, Mercedes und VW ist.

Theodor Nygard