In der DRM stand nun zum ersten Mal das Konzept des „Doppellaufs“ auf dem Plan. Soll heißen: Doppelte Distanz (200 km) und dafür auch doppelte Punkte. Thorsten schaffte es sich dabei auf P12 zu qualifizieren und konnte sich auf dem GP Kurs immerhin an Kalender vorbei schieben.
Durch die Langstreckendistanz gab es nun aber verschiedene Wege zum Ziel. Entweder konnte man mit viel Ladedruck und 2 Boxenstopps fahren oder mit wenig und nur einem Stopp. Thorsten entschied sich für letzteres und so konnten seine Vordermänner davon ziehen. Kalender hatte er hingegen im Griff und auf der Geraden war der Porsche ohnehin stärker, als der BMW.
Dank Fahrfehler anderer Fahrer kam Thorsten so immerhin auf P9 vor, wo er lange bleiben sollte. Nach einigen Runden schaffte er es sich schließlich von Kalender los zu reißen, während zugleich die ersten Fahrer an die Box gingen und Thorsten so bis auf P1 vor gespült wurde.
Doch die Capris waren so viel schneller, dass diese ihn wieder einholen und sogar überholen konnten. Thorsten ging schließlich kurz nach Halbzeit an die Box und wechselte nun auf die weicheren Reifen. Er kam zwar auf P11 wieder auf die Strecke, doch wenig später zeigte sich das bereinigte Bild: Thorsten war auf P6.
Mit den weichen Reifen konnte er zudem nun 15 Sekunden pro Runde schneller fahren und auf Dörr auf P5 aufholen. Er kam zwar mit der letzten Runde an ihn ran, doch Dörr drehte seinen Ladedruck nun hoch und Thorsten kam nicht vorbei. Selbst auf der Döttinger Höhe konnte Thorsten so die Power des Porsche nicht ausspielen.
Am Ende sollte Holzem das Rennen gewinnen, zweiter wurde Glock vor Güven, Feller, Dörr, Thorsten, Ortmann, Kalender, Buus und Pepper.
In der Gesamtwertung führt Holzem nun 10 Punkte vor Glock, Thorsten, Güven, Rossi, Feller und Dörr. Bei den Teams ist Manthey vor HRT, Comtoyou und Schubert, während bei den Marken Ford vor Porsche, Ferrari und BMW liegt.









