2026 – Termas de Rio Hondo

Nach der Umstrukturierung der Serien wechselte Theodor von der LMP3 (die es nicht mehr gibt) in die LMP2 Klasse zu Porsche. Dort holte er beim Auftakt in Argentinien den vierten Startplatz, den er auch nach den ersten Kurven verteidigen konnte. Vor ihm lagen BMW, Mercedes und Ferrari, die er alle drei nicht angreifen konnte, während hinter ihm Renault nur mit Mühe den Anschluss behalten konnte.

Gegen Abend konnten sich die vier an der Spitze vom Rest absetzen, während Theodor am Abend auch die ersten Angriffe setzte. Durch den Verkehr mit den GT4 konnte er schließlich zusammen mit Ferrari davon ziehen und auf P2 den Italienern folgen. BMW und Mercedes verloren hingegen den Anschluss.

In der Nacht schaffte es Ferrari sich um ein paar wenige Sekunden abzusetzen, doch Theodor und das Porsche-Team blieb dran, bis sie schließlich kurz vor dem Morgen schneller waren. Theodor holte dabei auf Ferrari auf und konnte sich kurzzeitig vorbei setzen. Es folgte zwar ein Konter von Ferrari, doch nach einem zweiten Angriff war Theodor an der Spitze und konnte eine Lücke aufbauen.

Am Morgen kam es jedoch zu einem Missverständnis mit dem GT3 Team von Risi Competizione, beide berührten sich und es drehte Theodor. Das Porsche-Team rutschte dadurch auf P3 hinter BMW zurück, konnte sich aber immerhin wieder auf Rang 2 arbeiten. Da man zudem beim letzten Pitstop keine frischen Reifen holte, war die Lücke zu Ferrari wieder geschlossen und nur 5 Runden vor Schluss arbeitete sich Theodor wieder an Ferrari vorbei in die Führung.

Da Ferrari nicht mehr kontern konnte, holte sich Theodor den Sieg vor Ferrari, BMW, Red Bull, Renault, Mercedes und Acura. In der GT3 siegte Proton vor Risi, Brabham, PTG und DAMS, während in der GT4 Tyrrell vor Williams, RBM, Minardi und Jordan zum Sieg fuhr.

Porsche, Proton und Tyrrell führen damit die Gesamtwertung mit 1 Punkt an. (Zur Erinnerung: In der WESS gibt es das Minimalprinzip. Ein Sieg gibt nur 1 Punkt, wer am Ende die wenigsten Punkte hat gewinnt.)

Theodor Nygard