Rallye Automobile de Monte-Carlo

In diesem Jahr kommt die WRC als „neue“ Serie dazu. Allerdings muss ich diesmal etwas ausholen, bevor wir zur eigentlichen Rally kommen.

Meine WRC heißt World Rally Cup und gibt es bereits seit 1995. Was als 2 Liter Fronttriebler Meisterschaft begann, hatte sich danach lange an die reale WRC angelehnt. Allerdings sind die Rally1 Fahrzeuge kein Genuss und somit werde ich mich ab 2026 wieder von der realen Serie abwenden. In meinem World Rally Cup wird die oberste Klasse mit Rally2 Fahrzeugen (ohne weitere Anpassungen) fahren. Ich freue mich schon darauf, wenn auch die reale WRC diesen Schritt geht und mal wieder etwas auf den Boden zurück kommt. In Folge dessen wird der World Rally Cup2 mit Rally3 und der World Rally Cup3 mit Rally4 Fahrzeugen fahren. Die Klassen sind deutlich näher beieinander und zudem auch bezahlbarer und damit für mich eher das, was eine WRC bieten sollte.

Wir werden hierbei im World Rally Cup mit Theodor Nygård im Toyota Yaris, im World Rally Cup2 mit Thorsten Naujoks im Ford Fiesta und im World Rally Cup3 mit Theodor Niskanen im Opel Corsa fahren. Die WRC2 bekommt zudem 7 Meisterschaftsläufe, während in der WRC3 nur 5 Rallies ausgetragen werden. Die beiden Serien bekommen keine eigene Kategorie und die Berichte werden im Rahmen der WRC kurz erwähnt. Bilder werden eher die Ausnahme bleiben.

Daneben wird der Kalender immer 16 Rallies umfassen, von denen 12 Events permanent gesetzt sind. Aber auch wenn die Events fix sind, so ist der genaue Standort damit noch teilweise flexibel. Die Safari Rally muss z.B. nicht in Kenia stattfinden, sondern kann in ganz Afrika sein, während die RAC Rally nicht zwingend in Wales sein muss. Darüber hinaus wird es nur bei europäischen Events zur Pflicht, dass neue Rallies zuvor im ERC (European Rally Cup) gefahren wurden.

Abgesehen von einem nachvollziehbaren Punktesystem ( Punkte für das Gesamtergebnis und Top5 der Power Stage ) gibt es abschließend noch einen großen Unterschied: Weder Krisengebiete, Naturschutzgebiete, jammernde Anwohner noch sonst etwas wird einen daran stören in die verschiedensten Länder zu gehen und dort eine Rally zu veranstalten. Im Gegenzug werde ich dagegen immer kurz Probleme, Chance, positive Veränderungen oder ähnlich erwähnenswertes über die jeweiligen Länder berichten und sie so etwas in den Fokus bringen.
Einzig Länder, die sich entweder sehr negativ durch Ihre Außenpolitik oder durch extreme Probleme bei der Meinungsfreiheit auffallen, werde ich nicht in den Kalender aufnehmen. Zum Teil auch zum Selbstschutz. 😉

Da diesmal die Einleitung damit lang genug war und Monte Carlo ohnehin dauerhaft gesetzt ist, wird es diesmal aber keine Einleitung zum Land geben. Das folgt dann für den kleinen Staat am Mittelmeer erst 2027.

Im WRC3 hatte Theodor Niskanen mit ein paar Problemen zu kämpfen und so auch Dreher und leichte Kaltverformungen mitgenommen. Damit reichte es für ihn nur für P3 hinter Matteo Fontana und Taylor Gill. Theodor fehlten am Ende 38 Sekunden auf die Spitze.

Im WRC2 war hingegen Thorsten Naujoks nicht aufzuhalten und konnte 29 Sekunden vor Roope Korhonen und Jan Solans den Saisonauftakt gewinnen.

Damit kommen wir zum WRC und Theodor Nygård. Theodor hatte einen perfekten ersten Tag und während die WPs in die Berge und auf vereiste Pisten gingen, konnte er Abends mit stolzen 36 Sekunden Vorsprung Platz 1 belegen.

Am zweiten Tag ging es darum den Vorsprung zu verwalten, doch am Morgen machte er kleinere Fehler und verlor ein paar Sekunden. Erst als es am Nachmittag fast ausschließlich auf trockene Strecken ging, konnte er den Vorsprung auf 39 Sekunden ausbauen.

Am letzten Tag startete er wieder sehr gut und hatte keine Probleme, so dass er nun schon 40 Sekunden vor Neuville lag. In der Power Stage hatte Theodor jedoch das Risiko gering gehalten und wurde so nur dritter, während sich Ogier den Sieg auf dieser Etappe holte. Der Franzose hatte jedoch einen Unfall am ersten Tag, so dass er in der Gesamtwertung nur 13. wurde und nur den Power Stage Sieg nicht punktelos das Wochenende beendete.

Theodor konnte hingegen 40 Sekunden vor Thierry Neuville, Adrien Fourmaux, Elfyn Evans und Oliver Solberg die 30. Ausgabe der Monte Carlo Rally gewinnen.

Theodor Nygard