2003 – Hockenheimring

Rennen 1:
In der letzten Quali des Jahres kam Thomas diesmal auf P10 und konnte von einem Fahrfehler von Paffett direkt nach der ersten Kurve profitieren. Da alle anderen dahinter reagieren mussten, konnte Thomas auf P6 gehen und setzte sich direkt hinter Ekström. Auch dieser war nur kurz vor ihm, Thomas sollte ihn in der zweiten Runde in der Mercedes-Kurve hinter sich lassen.

Anschließend war Fässler vor Thomas, doch dieser setzte sich in der ersten Rennhälfte von ihm ab. In der zweiten Hälfte kam Thomas zwar wieder näher, war aber nicht einmal ansatzweise in Reichweite. Somit wurde das vorletzte Rennen einer eigentlich spannenden Meisterschaft recht eintönig und Thomas kam ohne weitere Vorkomnisse auf P5 ins Ziel.

Sieger wurde Jäger vor Priaulx, Verstappen, Fässler, Thomas, Ekström, Abt, Tomczyk, Paffett und Biela.

In der Meisterschaft konnte Thomas damit den Rückstand auf 9 Punkte auf Biela verkürzen, während alle weiteren aus dem Titelrennen raus sind. Thomas muss im letzten Rennen nun mindestens vierter werden, sonst wird er einen weiteren Vize-Titel sammeln. Bei den Teams sind zudem Rosberg und HWA punktegleich, während Manthey 7 Punkte dahinter die dritte Kraft ist.

Rennen 2:
Beim zweiten Rennen machte diesmal Paffett keinen Fehler, so dass sich Thomas nach und nach vor arbeiten musste. Er schaffte es dennoch bis Rennhälfte auf P6 zu kommen und lag nun hinter Ekström. An den Markenkollegen arbeitete sich Thomas immer weiter ran, doch da er mindestens P4 brauchte, gab er gegen Ende die Hoffnung auf.

In der letzten Runde sollte jedoch Jäger seinen Mercedes in der Haarnadelkurve abstellen, während Thomas dicht an Ekström dran war. Er versuchte es damit erneut in der Mercedes-Kurve und konnte hier wieder Ekström überholen. Damit war Thomas vierter und sollte auch hier das Rennen beenden. Was er jedoch nicht bedacht hatte: Durch den Ausfall von Jäger hatte auch Biela einen Platz gewonnen und wurde neunter. Somit sollte es erneut nicht zum Titel reichen.

Sieger wurde unterdessen Priaulx vor Verstappen, Fässler, Thomas, Ekström, Abt, Paffett, Tomczyk, Biela und Mayländer.

Biela holte sich damit am Ende um einen Punkt seine erste Meisterschaft, Thomas wurde bereits zum dritten Mal Vize-Meister. Dahinter folgt mit Priaulx der beste Opel, auf P4 ist Mayländer vor Jäger, Scheider, Wendlinger, Paffett, Schneider, Reuter, Cecotto und Ekström.

Bei den Teams hat sich HWA den zweiten Titel um nur 2 Punkte geholt, auf P2 sind Rosberg und Manthey, weitere 2 Punkte dahinter ist Manthey, und noch einmal weitere 2 Punkte dahinter Schnitzer. Dahinter folgen Holzer, Mücke, Mamerow, Persson und Abt.

Bei den Marken hat Mercedes deutlich den Titel geholt, Opel wurde jedoch sicherer zweiter vor Audi. Mercedes holte sich dabei 4 Poles, 9 schnellste Runden und 12 Siege. Opel war 4 Mal auf der Pole, hatte 7 schnellste Runden und 5 Siege. Audi hatte 2 Poles, 4 schnellste Runden und 3 Siege. Opel ist damit im Feld angekommen und kann nun mit um die Meisterschaften kämpfen.

Die nächste STW-Saison aus den 2000ern wird jedoch erst Anfang nächsten Jahres folgen. Die Hersteller werden dann optisch ihre Fahrzeuge aktualisieren, während das Reglement unverändert bleibt. Da allerdings die Kosten bereits jetzt sehr hoch sind, wird die STW das Reglement nicht verlängern und 2006 wie geplant auf die Super 2000 wechseln.

Thomas Niemayr