Diesmal konnte sich Pescarolo nur auf Rang 7 qualifizieren, doch mit einem guten Start von Theodor ging es direkt auf P4 vor. Hier schnappte er sich auch noch die Brabham-Mannschaft, um so bereits auf dem Podium zu sein. Doch Renauer im Brabham blieb nicht nur an Theodor dran, er versuchte auch immer wieder vorbei zu gehen.
Trotz den Pitstops konnte sich das Pescarolo Team jedoch dagegen wehren und mit untergehender Sonne wurde es kühler, was dem Team sehr entgegen kam. Man konnte jetzt nicht nur auf Brumos auf P2 aufholen, sondern schließlich auch an ihnen vorbei gehen und in der Nacht die schnellsten Runden der Klasse fahren. Theodor, Pourchaire und Bourdais schaffte es so immer weiter an den Führenden AF Corse ran zu kommen.
In den frühen Morgenstunden hatten sie schließlich die Lücke zu gefahren, auch wenn sie dafür teilweise den Windschatten vom LMP2 Acura brauchten. Doch nicht nur hatte Pescarolo nun mehrfach Pech beim Verkehr, auch die Temperaturen gingen wieder hoch und so ging die Rundenzeit in den Keller.
Damit konnte AF Corse wieder davon ziehen und alle drei Pescarolo-Fahrer hatten Probleme mit zu halten. Erst in den letzten Minuten schafften sie es, bedingt durch den Verkehr, noch einmal aufzuholen, am Ende blieben sie aber 2 Sekunden hinter AF Corse.
Sieger der LMP2 wurde Ferrari vor Porsche und Red Bull, in der LMP3 siegte AF Corse vor Pescarolo und Brumos, der GT3 Sieg ging an Risi vor Proton und Prototype Technology, während in der GT4 Arrows vor Jordan und Tyrrell gewinnen konnte.
In der Meisterschaft ist nun AF Corse alleiniger Führender mit einem Punkt Vorsprung auf Arrows und Jordan, dahinter sind Ferrari und Mercedes. Theodor liegt mit dem Pescarolo Team auf Rang 9.









