In Spanien klappte es bei Toni mit der Quali endlich wieder besser und er konnte sich auf P6 stellen. Im Rennen war es nun theoretisch möglich ohne Pitstop durch zu kommen, doch niemand ging davon aus, dass jemand es versuchen würde. Toni versuchte hingegen mit Softs und einem kurzen ersten Stint bei einer 1-Stopp-Strategie zu fahren. Damit kam er direkt am Start gut vorwärts und war schon bald auf P4 zu finden. Hier arbeitete er sich an Klein vorbei, bevor er hinter Verschoor hing. Dieser kam dagegen nicht an Ugochukwu vorbei und brauchte dafür einige Runden. Toni und Klein konnten ihm folgen, doch anschließend zog Verschoor auf und davon.
Toni konnte sich noch leicht von Klein absetzen, bevor er zum Pitstop ging. Er kam als 18. wieder auf die Strecke, wo er allerdings ganz knapp hinter Spreng wieder auf die Strecke kam. Es dauerte eine Runde, bis er an diesem vorbei war und nun eine Lücke und freie Fahrt hatte. Nach 3/4 des Rennens war Toni schließlich am restlichen Feld dran, nachdem er zuvor ein kleines Pack von Fahrern mit alten Reifen überholt hatte. Er war nun auf P13 und schnappte sich seine Vordermänner nur langsam, als das Team merkte, dass fast alle tatsächlich ohne Pitstop durchfahren würden. Einzig Verschoor, Toni und Klein waren pitten. Toni schaffte es im Pulk zwar noch auf P10 vor, doch für mehr reichten die Runden nicht mehr aus. Damit war es definitiv besser den Turbo weit runter zu stellen und den Pitstop zu vermeiden.
Sieger wurde so Ugochukwu vor Tauscher, Goethe, Zendeli, Vettel, Verschoor, ten Voorde, Dürksen, Pin und Toni.
In der Meisterschaft ist Toni nun nur noch 9 Punkte vor Vettel und Verschoor, weitere 4 Punkte dahinter ist Pin. Die vier sind zudem die letzten, die beim Saisonfinale um den Titel fahren werden. In der Teamwertung hat zudem Manthey um 1 Punkte die Führung vor Engstler übernommen, während auch noch HRT, Phoenix, Irmscher, Schubert und HWA den Titel holen können. In der Markenwertung hat hingegen Opel 30 Punkte Vorsprung auf Porsche und damit den Titel sicher gewonnen. Dritter ist Mercedes vor VW, Ford, BMW und Audi.









