1998 – Hockenheimring

Rennen 1:
Trotz des hohen Gewichts konnte sich Thomas diesmal auf P12 qualifizieren und kam auch bis zur ersten Schikane gut vorwärts. Er arbeitete sich bis auf P6 vor, wo er hinter den beiden Ford von Menu und Reid lag. Zur zweiten Schikane schnappte er sich schließlich Menu und im Motodrom konnte er auch Reid knacken. Damit war er bis auf P4 vor gekommen und auch wenn er seinen Vordermännern nicht mehr folgen konnte, so konnte er sich zumindest gegen die Ford-Piloten verteidigen.

Plato sollte das vorletzte Rennen gewinnen, zweiter wurde Franchitti vor Menzel, Thomas, Reid, Menu, Schneider, Thompson, Biela und Reuter.

Rennen 2:
Auch wenn der zweite Start von Thomas ebenso gut war, so kam er diesmal nur auf P6 vor. Hier hing er nun hinter den Nissan, mit denen er schon im ersten Rennen nicht mithalten konnte. Gleichzeitig kämpfte Menu hinter ihm mit den anderen, so dass dieser Boden verlor. Thomas war dadurch schnell in einer Lücke, wo er keinen Windschatten hatte und selber auch niemandem Windschatten gab. Somit wurde es ein recht ereignisloses letztes Rennen der Saison, in dem er P6 ins Ziel brachte. Thomas vollbrachte damit das Kunststück, dass nur Theodor Neumann und Leopold von Bayern bisher geschafft haben: In allen Rennen des Saison Punkte zu holen.

Sieger wurde Plato vor Reid, Schneider, Menzel, Franchitti, Thomas, Menu, Biela, Thompson und Abt.

Thomas hat am Ende um 84 Punkte die Meisterschaft vor Biela gewonnen, Abt wurde dritter vor Plato, Thompson, Kristensen, Schmitz, Zanardi, Menu, Müller, Schneider und Hürtgen.

Die Teamwertung ging zum ersten Mal an Abt, zweiter wurde Irmscher vor Mücke, Schnitzer, Mamerow, Holzer, Ruch, Manthey, Rosberg und Persson.

Opel holte sich zudem zum vierten Mal die Markenwertung, Alfa Romeo wurde zweiter vor Audi, Renault, BMW, Ford, Honda, Volvo, Nissan und Peugeot.

Da im kommenden Jahr Irmscher durch Phoenix abgelöst wird, ist Thomas zudem vorerst für 1999 ohne Vertrag. Es ist ungewiss, wo er am Ende landen wird.

Thomas Niemayr