Der kurvige und kurze Kurs in Kolumbien erinnert mehr an eine zu groß geratene Kart-Strecke, so dass diesmal die Fahrzeug mit viel mechanischem Grip vorne zu finden waren. Der Kurs wird übrigens normalerweise im Uhrzeigersinn gefahren, nur bei den 6 Stunden von Bogota andersrum. Ich habe mich daher entschieden die normale Variante zu fahren.
Im Qualifying zeigte sich diesmal, dass Lola, BRM und Peugeot sehr stark sind. So holte Wendlinger (Peugeot) die Pole vor Taylor (BRM), Warwick (Peugeot), Yorino (Mazda) und Fabre (Lola), während Theodor nur siebter wurde. Am Start kam Theodor gut voran und in T1 sogar vor bis auf P5. Ab hier arbeitete er sich erst an Warwick vorbei und schließlich auch an Yorino.
Die Lücke zu Taylor und Wendlinger wurde im Überrundungsverkehr schnell kleiner und Theodor war gegen Halbzeit an beiden dran. Er konnte sich sogar beide zurecht legen, auch wenn es etliche Anläufe brauchte. Auf der Startgeraden war der Jaguar besser, beim Anbremsen von T1 jedoch immer Wendlinger und Taylor.
Er kam zwar an beiden vorbei, doch der Rest des Feldes war auch wieder dran. Yorino nutzte diese Chance und nahm Theodor direkt die Führung wieder ab, während auch Taylor sich kurzzeitig wieder davor setzen konnte. Erst in den letzten Runden war Theodor wieder auf P2 und schaffte es in die letzte Runde an Yorino vorbei zu gehen. Den Sieg ließ er sich nun nicht mehr nehmen, Yorino wurde zweiter vor Lammers und Taylor. Die Top 4 waren am Ende nur durch 1 Sekunde getrennt, 20 Fahrzeuge waren in der Leadlap, 25 sahen das Ziel.
In der Gesamtwertung konnte Theodor die Führung übernehmen, da Stuck ausgefallen ist. Bei den Teams ist Tom Walkinshaw Racing ebenso knapp in Führung gegangen, das gleiche Bild zeigt sich bei den Herstellern mit Jaguar 1 Punkte vor Mazda.









