WP3 – Al Qaisumah

In der dritten WP ging es weiter mit einer Mischung aus schnellen und langsamen Pisten, sowie schnellen und langsamen Dünen über eine Distanz von insgesamt 374 km.

Tsuyoshi ist sehr verhalten gestartet und hat nur versucht sauber durch die Prüfung zu kommen. Dennoch hatte er zwei Navigationsfehler, die ihn am Ende knapp eine Minute gekostet haben. Visser konnte somit in den schnellen Dünen aufholen und Tsuyoshi wollte seinem Tempo folgen.

Dabei passierte es jedoch, dass er einmal etwas unglücklich landete und sich den Unterbodenschutz und die Aufhängung leicht beschädigte. Um nicht noch anhalten zu müssen, drosselte er das Tempo wieder und fuhr wieder sein eigenes Rennen.

Es dauerte knapp eine halbe Stunde, bis die Spuren in den Dünen kaum noch zu erkennen waren und es drohte die Übersicht zu verlieren. Links und Rechts, Oben und Unten waren kaum noch zu unterscheiden. Insbesondere wenn man nur Himmel oder nur Sand sieht, wird die Orientierung eine Herausforderung. Doch Tsuyoshi schaffte es ohne weitere Probleme, bis er vor sich Visser wieder sah. Dieser hatte sich an einer steilen Düne festgefahren. Tsuyoshi konnte so mehr Schwung aufbauen und die Düne hinter sich lassen, um schließlich sauber ins Ziel zu fahren.

Am Ende wurde er dritter der Prüfung, knapp zwei Minuten hinter Gastaldi und Loeb. In der Gesamtwertung liegt Tsuyoshi damit nun 16 Minuten vor Gastaldi und Roma, während sich Loeb auf P13 schieben konnte. Peterhansel hat ebenso stark aufgeholt und ist von P37 auf P22 vor gekommen.

Morgen und Übermorgen steht nun die Marathon-Etappe an, morgen gibt es daher keinen Bericht. Die Fahrer werden unterwegs im Biwak übernachten.

Tsuyoshi Nakamoto