Die letzte Prüfung bestand aus sehr vielen erdigen und felsigen Pisten, die sich oft kreuzten und viele Abzweigungen hatten. Es war zwar herausfordernd den richtigen Weg zu finden, doch Tsuyoshi konnte es sich nun nur noch selbst versauen. Damit navigierte er lieber mit Vorsicht, als mit Tempo und traf so immer die richtige Entscheidung.
Sein Tempo war zwar weit weg vom Limit, aber damit kam er fehlerfrei mit nur einer Minute Zeitverlust auf P6 ins Ziel. Sieger wurde Lafarja vor Peterhansel und Variawa.
In der Gesamtwertung war Tsuyoshi jedoch 50 Minuten vor Lachaume, Lavieille und Al-Attiyah. Fünfter wurde Serradori vor Checa, Peterhansel, Al Qassimi, Visser und Coronel.
Damit hat Tsuyoshi auch seinen dritten Einsatz bei den Autos nach 5.187 km gewinnen können. Erneut hat Tsuyoshi weniger auf die einzelnen Etappen und viel mehr auf konstantes Tempo gesetzt. Wieder war das der Schlüssel zum Erfolg und zeigte, dass auch mit dem schwer zu fahrenden Ford der Erfolg möglich ist.
Die reale Fahrzeit lag diesmal bei 9 Stunden und 45 Minuten und war damit gut 1,5 Stunden länger, als letztes Jahr. Maßstabbereinigt wären dies 52 Stunden und 8 Minuten gewesen.
Dieses Jahr werde ich zwar noch keine Rally Raid Weltmeisterschaft fahren, aber wie schon mal angekündigt, gibt es diesmal eine zweite Marathon Rally: Das Africa Eco Race. Ich werde mir dafür ein Fahrzeug nehmen, dass noch etwas schwerer zu fahren sein sollte, aber noch kein 2WD Buggy ist. Damit sollte es bei der „wahren“ Dakar noch etwas schwerer werden.






