Durch das verregnete Rennen in Portugal konnte kein Team genau abschätzen, wo es steht und somit hat keiner Upgrades nach Imola gebracht.
Für Thomas war es im Quali wieder das alte Problem: Kein mechanischer Grip auf der Vorderachse und nur Startplatz 22. Den Start erwischte er aber wieder perfekt und konnte mit der Traktion des Alfas immerhin in Tamburello schon auf P18 vor gehen. In der Tosa bremste er zudem mutig auf der Innenseite an und arbeitete sich damit auf Rang 13. Ab da hing er jedoch hinter Berger fest.
Vor Rivazza schaffte es Thomas zwar immer wieder daneben zu kommen, aber nur auf der Außenseite und somit ohne wirkliche Chance. Gleichzeitig kam von hinten Lauda näher, während Thomas die Reifen so managte, dass er die Renndistanz ohne Pitstop schaffen kann.
Es dauerte schließlich bis zur Rennhälfte, bis Thomas in der Variante Bassa an Berger vorbei kam. Lauda nutzte die Chance und schlüpfte ebenso vorbei und machte den ersten Angriff gegen Thomas direkt in Tosa. Er kam aber nicht vorbei. Die Überraschung war nun Berger, der sich erst wieder Lauda schnappte und wenig später auch Thomas. Doch Thomas konnte in Rivazza kontern, während beide knapp einen Unfall vermieden.
Nach dem zweiten Renndrittel kam schließlich die große Überraschung: Im Mittelfeld mussten die meisten doch an die Box, um die Reifen zu wechseln. Thomas versuchte jedoch weiter ohne Pitstop bis ins Ziel zu kommen. Dadurch wurde er bis auf P4 vor gespült, während von hinten Laffite mit großen Sprüngen näher kam. Thomas verteidigte sich nicht, da er hoffte, dass Laffite dabei zu viel Sprit verbraucht. Genau so sollte es schließlich auch kommen und der Franzose musste seinen Ligier abstellen.
Von den Fahrzeugen mit frischen Reifen kam nun nur noch De Angelis näher, gegen den sich Thomas auch gar nicht erst verteidigte. Die restlichen Fahrer hingen hinter Alliot fest, der sich mit allen Mitteln verteidigte. Thomas schaffte es somit auf P5 das Ziel zu sehen und erneut Punkte zu sammeln.
Alboreto hat unterdessen das Heimrennen von Ferrari für sich entschieden, dicht gefolgt von Piquet. Dahinter sahen Senna und De Angelis das Ziel, während Alliot bis in Ziel sechster blieb. Johansson, Prost, Lauda und Berger kamen nicht an ihm vorbei.
Die Pace von Thomas war zwar 2 Sekunden hinter den Fahrern mit frischen Reifen, aber durch Alliot hatte er das Glück auf seiner Seite. Patrese musste unterdessen mit einem Elektronikproblem das Rennen aufgeben. Für McLaren war es ein desaströses Rennen, da beide Fahrer nicht in die Punkte kommen konnten.











