Beim Saisonfinale sollte Thabea auf P10 starten und konnte direkt in den ersten Kurven sogar bis auf P7 vor gehen. Ab hier arbeitete sie sich immer weiter an Marinangeli, Ugochukwu, Ho, Taponen und Zagazeta vorbei, so dass sie mit der 7. von 21 Runden schließlich schon auf P2 angekommen war. Vor ihr lag nun van Hoepen, dieser hatte jedoch 5 Sekunden Vorsprung. Thabea spulte jedoch eine schnellste Runde nach der anderen ab und kam dadurch immer näher an van Hoepen ran.
Mit der 14. Runde schaffte sie schließlich den Anschluss zu finden und war im DRS-Fenster. Sie versuchte nun immer wieder an van Hoepen vorbei zu kommen, doch egal ob sie innen oder außen angriff, van Hoepen konnte immer kontern. Es sollte bis zur 18. Runde dauern, bis Thabea schließlich in Führung war und sogar einen kleinen Abstand zu van Hoepen aufbauen konnte. Dieser ließ aber nicht locker und war 2 Runden vor Schluss wieder direkt am Heck von Thabea.
Thabea holte nun immer vor den DRS Zonen viel Schwung, so dass van Hoepen gar keinen Angriff starten konnte. In der letzten Runde war van Hoepen jedoch etwas näher dran und startete einen letzten Angriff in die Variante Ascari. Thabea konnte jedoch dagegen halt und auch wenn sich die Räder berührten, so blieben beide auf der Strecke. Van Hoepen hatte nun keinen Schwung mehr, um noch einen Angriff zu fahren und so sollte Thabea schließlich zu ihrem ersten Sieg fahren.
Dritter wurde Camara vor Stromsted, Tsolov, Boya, Giusti, Zagazeta, Ho und Ugochukwu.
In der Meisterschaft konnte Tim Tramnitz, trotz P12 im Rennen und damit keine Punkte, den Titel um 5 Punkte vor Stromsted und Camara einfahren. Thabea wurde immerhin vierte, gefolgt von Tsolov, Boya, Giusti, Inthraphuvasak, Voisin und Leon.
In der Teamwertung siegte Trident vor Campos, MP, AIX, ART, Prema, DAMS, Van Amersfoort, Hitech und Rodin.
„Ich bin überglücklich“, so Thabea nach dem Rennen. „Ich hab einfach gepusht und gepusht und am Ende hat es endlich geklappt. Dieser erste Sieg ist ein schönes Gefühlt und hoffentlich eine gute Visitenkarte für nächste Saison. In der zweiten Saisonhälfte bin ich erst so richtig in Fahrt gekommen und habe gezeigt, was in mir steckt. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder ein Cockpit in der Formel 3 finde. Und vielleicht nimmt mich ja auch ein F1 Team in den Nachwuchskader auf.“








